München - Das „Museum Mensch und Natur" im Schloss Nymphenburg ist einer der spannendsten Orte in Bayern, wenn es um Naturkunde und "Life Sciences" (Bio,- Geo- und Umweltwissenschaften) geht. Es könnte sicher auch einer der fortschrittlichsten und schönsten sein, wäre es nicht viel zu klein. Damit soll nun Schluss sein.
Der Förderkreis Naturkundemuseum Bayern e.V. will seinen Ausbau zum Naturkundemuseum Bayern "Zukunft – Mensch – Natur" ermöglichen und ruft alle Bürger auf, sich zu beteiligen. Für Dr. Auguste von Bayern, Prinzessin zur Lippe (32), Vorstandsvorsitzende des Förderkreises, ist das Engagement ein Bekenntnis zur naturwissenschaftlichen Zukunft des Freistaats.
„Unsere mehr und mehr naturentfremdete Jugend wieder an die Natur heranzuführen und sie von klein auf für Natur und Wissenschaft zu begeistern, sollte eines unserer Hauptanliegen in Bayern sein.“ Das erweiterte Naturkundemuseum Bayern sei deshalb ein wesentlicher Baustein für die Zukunft der Forschung, Bildung und Entwicklung besonders angesichts der zunehmenden Umweltprobleme und Naturzerstörung sowie des Fehlens des naturwissenschaftlichen Nachwuchses.
Für den Förderkreis steht fest, dass das Thema alle Bayern und alle Bürger deutschlandweit etwas angeht. Das Museum soll eine internationale Museumsattraktion werden, von der alle Besucher profitieren. Es ist als innovatives, fortschrittliches und dynamisches Bildungsforum konzipiert, auf dem sich jeder schnell einen Überblick über den neusten Stand der Forschung in den heute so wichtigen Bio, Geo- und Umweltwissenschaften verschaffen kann.
Deshalb startet der Förderkreis im Oktober 2012 eine großangelegte Kommunikationskampagne, die alle Bürger aufruft, die Erweiterung zu unterstützen. Ziel des Kommunikationskonzeptes ist es, Bürger, Prominente und Unternehmen zu Förderern des Projekts zu machen. Alle können und sollen sich einsetzen.
Eine Plakataktion stellt die drängenden Herausforderungen ohne erhobenen Zeigefinger in den Mittelpunkt und zeigt, wie ein Museum, das Bio- und Humanwissenschaften sowie Umwelt- und Naturschutzthemen abdeckt, eine klaffende Lücke in der Museen-Landschaft Bayerns schließt. Ebenso werden in bayerischen Großstädten Postkarten verteilt, die die gleiche Grundstruktur haben:
Eine provokant-charmante Frage und die intelligente Antwort. Parallel dazu informiert eine Postwurfsendung rund 50.000 Haushalte in München. Gestaltet haben die Kampagne der Designer Roman Luyken (Peppermints Products) und junge Mitglieder des Förderkreises.
Die erste Hälfte der für den Beginn der Bauplanung benötigten Million ist beinahe gesammelt. Ebenso sind die ersten Unterstützer und auch Großmäzene bereits gefunden, wie etwa Prof. Dr. Claus Hipp (HIPP), Dirk Ippen (Münchner Merkur), Familie Schweisfurth (Herrmannsdorfer Landwerkstätten), Julia Oetker (Dr. Oetker), der Enkel Oskar von Millers, des Begründers des Deutschen Museums, Martin Schöller (Schöller Industries), Otto Beisheim und die BayWa AG.
Daneben setzen sich Arena One, Merck Finck & Co, Siemens, das Isar Medizin Zentrum, der Flughafen München, SLB Kloepper Rechtsanwälte und die Agenturgruppe Serviceplan ebenso ein wie viele Fördermitglieder mit genauso willkommenen kleineren Spenden. Zudem hat der Förderkreis gerade seinen "Club of Thousand" gestartet, für den 1.000 Bürger gesucht werden, die jeweils 1.000 Euro spenden.
Weitere Informationen zur Initiative und den Fördermöglichkeiten unter www.namu-bayern.de Werden Sie Fan des Projekts auf www.facebook.com/NaMuBayern Förderkreis NaMu Bayern e.V. Ziel des Förderkreises ist es, Initiative von Seiten der Bürger zu ergreifen, um dem Projekt „Naturkundemuseum Bayern“ im Schloss Nymphenburg die notwendige politische und öffentliche Schubkraft zu verleihen und zur Verwirklichung des Projekts beizutragen.
Wenn durch bürgerschaftliches Engagement bis Herbst 2012 eine Anschubfinanzierung von rund einer Million Euro (rund 1,5 Prozent der Bausumme) für die Planung bereitgestellt werden kann, wird die Bayerische Staatsregierung das Projekt realisieren. Bürgerliches Engagement ist gelebte bayerische Tradition und notwendig, um Großes zu bewirken wie etwa der Wiederaufbau der Münchner Residenz und der Münchner Oper sowie der Bau der Pinakothek der Moderne.
Der Förderkreis arbeitet eng mit den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) zusammen.
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Förderkreis NaMu Bayern e.V. Laura Delmas, Karla Hickendorf
c/o SLB-Kloepper Rechtsanwälte Seidlstr. 27 80335 München
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