In ihrer neuesten Show ‚Magic Moments‘ haben Mnozil Brass, die sieben Meister des einfühlsamen Blechgesanges, das Publikum berührt und verzaubert. In fein ziselierten Arrangements und anmutigen Eigenkompositionen kamen die prächtigen Klangfarben ihrer unbezahlbaren Messinginstrumente voll zur Geltung.
Mit traumwandlerischer Sicherheit wurden Grenzen überschritten und zu Recht in Vergessenheit geratene Werke wieder wach geküsst, und es wurde einmal mehr darauf hingewiesen, dass die Basis jeder Grundlage das Fundament ist.
Die Musiker, die zum 3. Mal bei den Internationalen Maifestspielen auftaten, spielten ‚angewandte Blechmusik für alle Lebenslagen‘ und stellten sich jeder Herausforderung. Von sich selber sagen sie, dass ihnen kein Ton zu hoch, keine Lippe zu heiß und keine Musik zu minder sei; ihre Töne könne man sehen und ihre Bühnenperformance riechen.
Mnozil Brass trägt seinen Namen nach seinem Geburtsort, einer Wiener Kneipe: Dort treffen sich im Jahre 1992 ein paar Musikstudenten beim Stammtisch und praktizieren zu fortgeschrittener Stunde vor begeisterter Zuhörerschaft das Repertoire aus alten Blasmusiktagen. Der Erfolg spricht sich rasend schnell herum.
Auf einen Auftritt beim Festival ‚AUFHORCHEN‘ 1993 folgen Konzerte in ganz Österreich, in verschiedenen tschechischen und deutschen Städten, in Paris und London, in den USA, beim Mahler-Festival u.v.m.
Auf 120 internationale Auftritte pro Jahr, mehrere CD-Produktionen und eine Generationen umspannende Fangemeinde können die sieben Herren mittlerweile zurückblicken. Roman Rindberger, Trompete/Gesang, war früher Mitglied des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden.
Mitreißend und manchmal zum Sterben schön, mit großem Pathos und dann wieder verloren auf dem letzten Loch pfeifend, romantisch, witzig, beißend, tanzwütig und unendlich kreativ. (Kreis-Anzeiger Wetteraukreis)
Zicken-Alarm zum Schmunzeln. Jubel, Ovationen und Heiterkeit bei den Salzburger Festspielen (...). Ein atemberaubender Cocktail an blas-musikalischen Kunststücken.
(Kurier, Wien)
Montag, den 10.05.2010, 19.30 Uhr
Großes Haus
Trompete, Gesang
Thomas Gansch
Roman Rindberger
Robert Rother
Posaune, Gesang
Gerhard Füssl
Posaune, Basstrompete, Gesang
Leonhard Paul
Tenorposaune
Zoltan Kiss
Tuba, Gesang
Wilfried Brandstötter
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