Die aktuelle Ausgabe von "KULTURAUSTAUSCH – Zeitschrift für internationale Perspektiven" widmet sich Großbritannien
Pro Jahr bewerben sich etwa 140.000 Menschen in Großbritannien um einen Pass. England ist selbst für manchen Trendsetter ein Kulturschock, denn vieles findet hier ein Jahr früher statt als anderswo. Weshalb sind Mode und Kultur des Vereinigten Königreichs solche Exportschlager?
Diese Ausgabe schaut auf ein Großbritannien, welches zwar in den vergangenen Jahrzehnten an politischer Bedeutung verloren hat, gleichzeitig aber wie kaum ein anderes Land seine Kultur zu exportieren weiß: Literatur, Theater, Mode, Popkultur. Daneben greift dieses Heft Gesellschaftsthemen wie Finanzkrise oder Bildung und politische Fragen wie Klimawandel, das Verhältnis zu Europa und die transatlantischen Beziehungen auf.
Der Historiker Timothy Garton Ash berichtet über die Europaliebe der Briten, die Schriftstellerin A. L. Kennedy denkt im Interview über eine buddhistische Queen nach, der Publizist Paul Carr wünscht sich noch mehr amerikanische Frauen, die englischen Männern verfallen, und eine Liebeserklärung an die englische Küche gibt es vom New Yorker Autor Timothy W. Donohoe. Hanif Kureishi erzählt eine Kurzgeschichte zur Situation eines Familienvaters in der Finanzkrise.
Auch in diesem Heft: Feridun Zaimoglu erklärt, was kulturelle Bildung ausmacht, und Albrecht von Lucke kommentiert das Verhalten von Diskutanten auf Podiumsveranstaltungen.
Seit 1951 erscheint "KULTURAUSTAUSCH – Zeitschrift für internationale Perspektiven" vierteljährlich. Sie wird vom ifa zusammen mit dem ConBrio-Verlag herausgegeben und ist erhältlich an ausgewählten Bahnhofs- und Flughafenkiosken.
Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) ist die älteste Mittlerorganisation für Auswärtige Kulturpolitik Deutschlands. Es wird gefördert durch das Auswärtige Amt, das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart.
Quelle
http://www.ifa.de/presse/pm/pm...

