Gesellschaft Freunde der Künste

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Die Sendung kommt am Sonntag, 10. Juli 2011

Zehn Jahre nach 9/11 bleiben Rätsel und Widersprüche - „ttt“ über Wahrheit und Verschwörung zehn Jahre nach den Anschlägen- mit einem Kommentar von Gottfried Böhmer

Am 11. September jähren sich die Anschläge auf die USA zum zehnten Mal. Die Taten sind aufgeklärt, der Haupttäter Osama Bin Laden ist tot. Die Akte 9/11 wird von den USA pünktlich zugeklappt.

„Nichts stimmt in dieser Akte, so kann es nicht gewesen sein“, behauptet Mathias Bröckers, Autor des Buchs „11.9. - Zehn Jahre danach.

Der Einsturz eines Lügengebäudes“. Kein Staatsanwalt würde nach dem sogenannten „Commission Report“, dem offiziellen Bericht zur Klärung der Anschläge, ein Verfahren eröffnen, so Bröckers. Lückenhaft und unlogisch sei der Bericht, viele Aussagen seien durch den Einsatz der Folter „Waterboarding“ entstanden.

Er hat den „Commission Report“ auf seine Glaubwürdigkeit hin untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass auch zehn Jahre nach den Attentaten nicht geklärt ist, was damals tatsächlich geschehen ist.

Für die aktuelle Ausgabe hat „ttt – titel, thesen, temperamente“ mit dem Buchautor und mit Witwen von New Yorker Feuerwehrmännern gespro-chen. Die Sendung kommt am Sonntag, 10. Juli, vom Hessischen Rundfunk (hr) und ist um 23 Uhr im Ersten zu sehen, es moderiert Dieter Moor.

Außerdem bei „ttt“:

Hundsgemein! - Gerhard Haderer, der Karikaturist des alltäglichen Wahn-sinns feiert 60.Geburtstag!

Sanfter Rebell für eine freie Arabische Welt - Der neue Friedenspreisträger Boualem Sansal über den Arabischen Frühling

Kunst aus der Dose - Die Pariser Sprayerin und Street-Art-Künstlerin Miss.Tic erstmals in Deutschland

Höhenzauber - Wie der Countertenor Andreas Scholl weltweit sein Publi-kum begeistert

Der Autor Mathias Bröckers

Foto: hr/Ulrike Sindlinger

Birgit Nelles

bnelles@hr-online.de

Der Kommentar von Gottfried Böhmer

Können Sie sich noch an den 11.9.2001 erinnern? Die meisten werden sagen, ja, ja, aber können Sie es wirklich? Haben Sie nicht nur die immer gleichen Bilder vor Augen, die von den TV und Printmedien seit Jahren immer und immer wiederholt werden? Mit immer den gleichen Aussagen?

Es gibt eine Weisheit: Man muss eine Geschichte immer nur lange genug wiederholen, damit sie zur Wahrheit wird. Ich aber möchte Sie auf die ersten Stunden nach den Anschlägen vom 11. 9. zurückführen. Auf allen TV-Kanälen wurde ausnahmslos über das „Ereignis“ berichtet.

Die meisten Menschen in Europa waren zu dieser Zeit allerdings noch bei der Arbeit und konnten erst gegen Abend die Berichterstattung verfolgen. In den USA durften ohnehin nur zensierte Bilder gesendet werden. Aber was passierte in den ersten Stunden?

Auf allen Kanälen CNN, RTL, ZDF, ARD etc. wurde heiß diskutiert und es wurden Expertenrunden zusammengerufen. Eines der großen Themen waren die sagenhaften Flugmanöver, die die Piloten der "Terrorbomber" flogen.

Alle Luftfahrtexperten, die Piloten der großen Fluggesellschaften sowie die anwesenden Militärexperten waren sich einig: derartige Flugmanöver könnten nur von Piloten, die eine militärische Ausbildung genossen haben, geflogen werden.

Und das muss man mal zugeben, es war schon beeindruckend, wie der Pilot in einer exakten Schleife über New York die Maschine ausbalancierend in den Twin Tower 2 setzte.

24 Stunden später präsentierten uns die US-Behörden 5 Studenten aus Deutschland, die ein paar Stunden auf einer Cessna gesessen haben als Attentäter und Meisterpiloten. Von den Tags zuvor präsentierten Flugexperten hat man nie wieder etwas gehört.

Im Übrigen wäre das so als wenn jemand, der gerade ein paar Fahrstunden genommen hätte, eine Woche später in einem Ferrari das Formel 1 Rennen in Monaco gewinnen würde.

Der schlechteste Scherz des Jahrhunderts dürften aber wohl die Teppichmesser gewesen sein!

Was war noch in den ersten Stunden passiert. Noch ging alles drunter und drüber, und es wurde heiß spekuliert. Da schaffte es ein Reporter von CNN, einen hochrangigen CIA-Direktor vor die Kamera zu bekommen.

Der Reporter:

„wen vermuten Sie hinter den Anschlägen?

Antwort:

„Der Feind kommt von Innen.“

Hätte man hier nicht erwartet, dass der CIA-Mann alle möglichen potentiellen terroristischen Organisationen ins Spiel bringt? Nein, er sprach von einem inneren Feind – der Feind im Inneren. Dieses Interview wurde auch nie wieder gesendet.

Am Abend der „Anschläge“ gab es eine große Diskussionsrunde bei Christiansen, an der auch der Nahostexperte und ehemalige Minister Hans Jürgen Wischnewski teilnahm. Wischnewski nahm kein Blatt bei dieser Betroffenheitsdebatte vor den Mund.

Er warf in die Runde, dass er den Amerikanern zutraue, denn er würde deren globale Machtpolitik bestens kennen, die Veranstaltung selbst inszeniert zu haben. Das Geschrei der anderen Teilnehmer in dieser Runde, unter ihnen der US-Botschafter habe ich noch in den Ohren.

Wischnewski blieb dabei und untermauerte seine These kompetent, fachkundig sowie man diesen Mann seit 25 Jahren kannte. Dass diese Sendung auch nie wieder besprochen oder gar gesendet wurde, versteht sich von selbst.

Sicherlich sollte es einem auch zu denken geben, dass die Twin Towers zum Zeitpunkt des Anschlags so gut wie leer standen, weil sie wegen der Asbestbelastung nicht mehr zu vermieten waren (somit waren sie wertlos).

Eine Sprengung der Gebäude war nach US-Gesetzen nicht möglich, man hätte sie Stockwerk für Stockwerk abtragen müssen und das hätte einigen Herren inklusive des Neubaus einige Milliarden gekostet.

4,55 Milliarden US Dollar 

Paradoxerweise dreht sich die Geschichte. Die Versicherungsgesellschaften mussten bis einschließlich 25. Mai 2007 sage und schreibe 4,55 Milliarden US Dollar an einen Herrn Silberstein zahlen.

Am 26. Mai 2007 meldeten die Medien, dass die obersten medizinischen Behörden von New York zugaben, dass die Helfer und Anwohner der Twin Tower durch die Asbestverseuchte Luft nach den Anschlägen einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt waren. Das wurde bis dato immer bestritten.

Viel bedeutender dürfte sein, dass ohne die Anschläge der Bush-Administration es nicht gelungen wäre, den US-Bürgern mit dem Patriot-Act einen Großteil ihrer verbrieften Bürgerrechte zu nehmen oder so eine obskure Organisation wie das Heimat-Schutz-Ministerium zu gründen, deren einzige Aufgabe die Überwachung der US-Bürger ist. Auch der Einmarsch in Afghanistan und dem Irak wären ohne den 11.9. undenkbar.

Was meinte noch Wischnewski:

„Er kenne die globale Machtpolitik der USA“?

Im Übrigen, fast 60% der Amerikaner glauben nicht mehr an die offizielle Version vom 11.9. Warum glauben Sie das noch?

Und was hat sich in unserem Land, in unserem „demokratischem Deutschland“ seitdem geändert? Exzessive Datenspeicherung, Konten-Screening, Terror-Sondergesetze, digitale Passbilder in den Ausweisen - demnächst auch Fingerabdrücke und die DNA?

Audiovisuelle Überwachung, willkürliche Online-Durchsuchungen - der Einsatz vom Militär im Inneren? Massenhafte Brieföffnungen ohne gesetzliche Grundlage, willkürliche Durchsuchungen von Häusern und Wohnungen.

Was kommt noch? Internierungslager für Andersdenkende? Wohin führen uns unsere „demokratischen Machthaber“, die heute schon die Methoden einer Diktatur anwenden? Wann gilt Kunst wieder als entartet?

Alex Jones meinte kürzlich:

„wir befinden uns auf dem Weg in den globalen Wirtschaftsfaschismus.

Gottfried Böhmer - GFDK Redaktion

 

Lesen Sie hierzu:

Mathias Bröckers: Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9. sowie: Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9.

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Mathias Bröckers ist freier Journalist. Von 1980 bis 1991 war er Kultur – und Wissenschaftsredakteur der taz sowie Kolumnist der Zeit und die Woche. Er ist Autor vieler wissenschaftlicher Publikationen.

Seit 2001 beschäftigt er sich mit den Kritikern, die die offizielle Darstellung der Geschehnisse um den 11.9 anzweifeln. Mit seinen Publikationen rief er bei einem Teil der Massen- und Systemmedien eine heftige Gegenwehr hervor, was anders auch nicht zu erwarten war.