Yul Anderson: The Ultimate Piano Experience – The Ultimate Piano Experience ist ein exklusiver Solo-Abend am Samstag, 19. September 2009, 19.30 Uhr im Großen Saal der Laeiszhalle mit einer einzigartigen Mischung aus Klassik und rhythmischem Blues-Klavier. Das Ziel von Yul Anderson ist es, die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise an einem Platz zu nehmen, an dem sie noch nie zuvor gewesen sind.
Yul Anderson ist ein multi-begabter Künstler. Die Werke und Improvisationen des Gitarristen, Pianisten und Sängers sind eine Mischung der klassischen schwarz-amerikanischen Musik und der europäischen klassischen Musik des 18. und 19. Jahrhunderts. Er lässt sich inspirieren von großen Künstlern wie J. S. Bach, Jimi Hendrix und Keith Jarrett.
Yul Anderson begann im Alter von 8 Jahren Musik zu machen. Mit 12 Jahren trat er als Gitarrist im Vorprogramm von so bekannten Künstlern wie Ray Charles oder Eddie Money auf. Das Klavierspielen brachte Yul Anderson sich dann im Alter von 14 Jahren selber bei. John Malkovich gefiel seine Musik so sehr, dass er Yul Anderson persönlich anrief, um ihn zu bitten, seine Solo- Klavierversion von "All Along The Watchtower” als Soundtrack in seinem Filmdebut "The Dancer Upstairs", mit Oscar-Gewinner Javier Bardem, in der Hauptrolle verwenden zu dürfen.
Samstag, 19. September 2009, 19.30 Uhr.
Laeizhalle-Musikhalle-Hamburg
Johannes-Brahms Platz 20354 Hamburg
Ein Haus mit Geschichte
Am 4. Juni 1908 wurde die Laeiszhalle, damals das größte und modernste Konzerthaus Deutschlands, festlich eingeweiht. Der bekannte Hamburger Reeder Carl Heinrich Laeisz hatte testamentarisch verfügt, dass die Firma <nobr>F. Laeisz</nobr> den Betrag von 1,2 Millionen Mark stiftet und damit den Bau »einer würdigen Stätte für die Ausübung und den Genuss edler und ernster Musik« ermöglicht.
Die Summe wurde später von seiner Witwe Sophie Christine Laeisz noch erhöht. Die Architekten Martin Haller und Erwin Meerwein, die sich bereits mit dem Bau des Hamburger Rathauses einen Namen gemacht hatten, errichteten das neobarocke Konzerthaus, das bis heute zu den schönsten Europas zählt.
Von Beginn an hat die Laeiszhalle Musikgeschichte geschrieben: Prominente Künstler wie Richard Strauss, Sergej Prokofieff, Igor Strawinsky und Paul Hindemith spielten und dirigierten eigene Werke. Der 12-jährige »Wundergeiger« Yehudi Menuhin gab 1930 ein umjubeltes Gastspiel, und Maria Callas’ legendäre Konzerte sind unvergessen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, den sie unversehrt überstand, erlebte die Laeiszhalle ein ungewöhnliches Intermezzo: Die britischen Besatzer nutzten ihre Räume vorübergehend als Funkhaus für ihren Militärsender BFN und lagerten im Foyer 60.000 Jazz-Schellackplatten. Chris Howland startete hier als Radio-DJ seine Karriere.
Auch heute geben sich die internationalen Stars der Musikwelt in der Laeiszhalle die Klinke in die Hand, zugleich ist sie Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Hier sind auch die renommierten Orchester der Stadt – Philharmoniker Hamburg, NDR Sinfonieorchester und Hamburger Symphoniker – sowie das Ensemble Resonanz als »Ensemble in Residence« beheimatet. Das Publikum weiß die hochkarätigen musikalischen Ereignisse zu schätzen: Über 400.000 Besucher kommen jedes Jahr in die Laeiszhalle.
Oberhausen Mo 12.10.2009
Berlin MO 19.10.20009
London 30.12.2009

