Gesellschaft Freunde der Künste

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Kunst & Kulturförderung in Deutschland

Wollen Kunst und Kultur an die Öffentlichkeit tragen. Skoda fördert Werkschau von Eugen Schönebeck in der Schirn Kunsthalle Frankfurt 22. Februar - 15. Mai 2011

Weiterstadt - Frankfurt (ots) - Seit nunmehr zehn Jahren begleitet Skoda Auto Deutschland als Partner und Förderer die Ausstellungsprojekte der Schirn Kunsthalle Frankfurt.

Ein ganz besonderes Anliegen dabei ist die Unterstützung von Ausstellungen, die Ausnahmepositionen in der Kunst und Kultur neu beleuchten und Inhalte von zentraler Bedeutung für die heutige Gesellschaft prominent an die Öffentlichkeit tragen.

Aus diesem Interesse heraus fördert Skoda Auto Deutschland im Jubiläumsjahr der Schirn Kunsthalle auch die Ausstellung "Eugen Schönebeck 1957-1967". Die Schirn präsentiert in diesem Projekt einen der wichtigsten deutschen Künstler der Nachkriegszeit, dessen Werk den Ausdruck der 1960er-Jahre widerspiegelt und zugleich eine nach wie vor aktuelle künstlerische Formensprache vertritt.

Die Auseinandersetzung mit den gesellschaftspolitischen Strömungen zwischen Kapitalismus und Kommunismus und einer traumatisierten Nachkriegsgesellschaft, die zwischen beiden Polen pendelt, zeigt sich in dieser historisch einmaligen Retrospektive und bietet uns eine Revision unserer eigenen Geschichte.

Skoda beweist mit der maßgeblichen Unterstützung dieser Ausstellung sein vielfältiges Engagement für die Kultur.

So ist Skoda Auto Deutschland auch Partner des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. Skoda unterstützt seit vielen Jahren Jazzfestivals und Jugendbigbands.

Gerade in der Förderung junger Menschen sieht Skoda Auto Deutschland einen wichtigen Teil seines Kultur- und Sozialengagements. Darüber hinaus ist Skoda Partner der Kindernothilfe, der Initiative Karo e.V., die sich gegen Zwangsprostitution und Kindesmissbrauch an der deutsch-tschechischen Grenze einsetzt, und in ganz besonderer Weise mit der Stiftung Bärenherz, die Kinderhospize in Deutschland unterstützt, verbunden.

Ausstellung in der Schirn: Eugen Schönebeck. 1957-1967
22. Februar - 15. Mai 2011

Die SCHIRN widmet dem deutschen Maler Eugen Schönebeck eine große Gesamtwerkschau, die nahezu alle erhaltenen Gemälde und die bedeutendsten Zeichnungen versammelt.

Ausgehend von der tachistischen Zeichnung wandte sich Schönebeck der figurativen Zeichnung und Malerei zu und thematisierte als einer der ersten deutschen Künstler die traumatischen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges.

Es entstanden einzigartige Werke zwischen Abstraktion und Figuration. Gemeinsam mit Georg Baselitz veröffentlichte er 1961 und 1962 die „Pandämonischen Manifeste“, die eine bürgerliche und übersättigte Kunstwelt anprangerten.


Schönebecks wachsendes Bewusstsein für die sowjetische Geisteswelt der ehemaligen DDR inspirierte ihn Mitte der 1960er-Jahre zu zeitlosen Porträtdarstellungen verschiedener „Helden des Ostens“, die jedoch frei von propagandistischen Zwecken sind.

Mit ihnen hinterfragt Schönebeck nicht nur Charakter und Verhalten von Revolutionären wie Lenin, Trotzki oder Mao, sondern auch die Bedeutung künstlerischer Risikobereitschaft. Schönebecks Gemälde und Zeichnungen waren nicht nur damals ihrer Zeit voraus, sondern haben in ihrer Fragestellung bis heute nichts an Aktualität eingebüßt.

 

Pressekontakt Skoda: Christoph Ludewig

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