Gesellschaft Freunde der Künste

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Laeiszhalle und Elbphilharmonie Hamburg

Witz, Charme und Berliner Schnauze - Annette Dasch - und eine Zeitreise mit vier Manualen: Dame Gillian Weir

»Glattes Eis, ein Paradeis für den, der gut zu tanzen weiß« meinte zumindest Friedrich Nietzsche. Wir sehen das ein bisschen anders und sind froh, dass die rutschigen Unwegsamkeiten endlich verschwinden. Zur Monatmitte kommen wir nun so richtig in Fahrt – mit Musik, die auch die dickste Gletscherschicht zum Schmelzen bringt.

Los geht’s mit zwei Last-Minute-Tipps: Heute Abend haben Sie die Gelegenheit, Carolin Widmann zu erleben, eine der markantesten Geigerinnen unserer Zeit. Zu hören gibt es Meilensteine des Violinrepertoires, etwa Sonaten von Schumann und Debussy.

Und am nächsten Dienstag, 18. Januar, eröffnet Mariss Jansons seine Residenz bei den Elbphilharmonie Konzerten. Motto: drei Top-Orchester der Welt, ein Dirigent! Zum Auftakt kommen die Wiener Philharmoniker mit Berlioz’ Symphonie fantastique. Außerdem setzt Star-Bariton Thomas Hampson mit diesem Konzert seinen Mahler-Zyklus fort.

Bühne frei für Annette Dasch! Die junge Sopranistin ist ein sprichwörtlicher Hansdampf in allen Gassen. Sie hat mit ihrem herzerwärmend schönen Sopran nicht nur in Windeseile die großen Opernbühnen und Konzertpodien dieser Welt erobert, nein, sie ist auch noch eine gefeierte Salonière.

Den legendären, zwischen Liederabend und Talkshow oszillierenden »DaschSalon« hat sie gemeinsam mit ihrem Pianisten Ulrich Naudé aus der Wiege gehoben. Ein bisschen »DaschSalon« bringt das Duo nun auch zum Liederabend in die Laeiszhalle mit.

Die international gefeierte Orgelvirtuosin Dame Gillian Weir gilt als Grande Dame der Orgel, sie ist sozusagen die Königin der »Königin der Instrumente«. In der Laeiszhalle unternimmt sie eine traumwandlerische Zeitreise durch die Orgelliteratur von der Renaissance bis zur Moderne.

Zum Schluss richten wir den Blick nach vorne: Die Hamburger Ostertöne (22.-25. April) bieten auch in diesem Jahr wieder ein ausgesprochen reichhaltiges Festivalprogramm, unter anderem mit dem Cellisten Mischa Maisky, der Sopranistin Mojca Erdmann, dem Composer-in-residence José María Sánchez-Verdú, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und natürlich mit der Festivalleiterin Simone Young.

Ab heute im Vorverkauf www.ostertoene.de

Tickets für alle Elbphilharmonie Konzerte können direkt über unsere Homepage

Vom Feinsten: Wiener Philharmoniker / Jansons / Hampson

Es ist der Konzertzyklus des Jahres. Innerhalb von drei Monaten dirigiert der lettische Maestro Mariss Jansons drei der besten Orchester der Welt in der Laeiszhalle: die Wiener Philharmoniker, das Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Und nicht wenige halten den lettischen Maestro für den besten Dirigenten der Welt. »Man könnte glauben, hier seien die Temperaments-Eruptionen eines Leonard Bernstein mit der Klangschönheit eines Herbert von Karajan verbunden«, resümierte Der Spiegel fasziniert.

Gemeinsam mit den Wienern bringt er nun Berlioz’ »Symphonie fantastique« auf die Bühne und begleitet den Starbariton Thomas Hampson in Mahlers »Liedern eines fahrenden Gesellen« – beides Werke, in denen unglücklich verliebte Komponisten ihre zartfühlenden bis hochkochenden Emotionen in Musik fassten.

Dienstag, 18. Januar / 20 Uhr
Laeiszhalle / Großer Saal

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Witz, Charme und Berliner Schnauze: Annette Dasch

Fast wäre Annette Daschs Debüt auf dem »Grünen Hügel« im vergangenen Sommer ausgefallen: Bei der Generalprobe zum Lohengrin löste sich ein Requisit und traf die Starsopranistin am Kopf.

Zum Glück war sie schnell wieder wohlauf und bezauberte als Elsa nicht nur ihren Schwanenritter (alias Jonas Kaufmann), sondern auch das verwöhnte Bayreuther Publikum, das sie begeistert feierte. Der jungen Sängerin scheint der Erfolg nur so zuzufliegen:

Berühmt wurde sie bei den Salzburger Festspielen mit Partien von Mozart und Haydn, an der New Yorker Met und am Royal Opera House Covent Garden glänzte sie als Gräfin in »Die Hochzeit des Figaro«.

Legendär ist ihr Ruf als Salonière, den sie sich mit ihrem zwischen Liederabend und Talkshow oszillierenden »DaschSalon« und einer unwiderstehlichen Mischung aus Witz, Charme und Berliner Schnauze erworben hat. Dass Annette Dasch auch eine hinreißende Interpretin des romantischen Lieds ist, beweist sie nun im Rahmen der Reihe »Stimmwelten«.

Dienstag, 25. Januar / 20 Uhr
Laeiszhalle / Kleiner Saal

Details und Tickets

Zeitreise mit vier Manualen: Dame Gillian Weir

Nachdem in der Laeiszhalle in Person von Cameron Carpenter zuletzt der »David Bowie der Orgel« in die Tasten griff, gibt sich nun die »Grande Dame« die Ehre: Dame Gillian Weir gehört zu den ganz Großen der Orgelwelt.

An der Beckerath-Orgel begibt sie sich auf eine Zeitreise durch vier spannende Jahrhunderte Orgelliteratur. Abfahrt ist in der Renaissance, das Ziel die Moderne. Unterwegs passieren wir Toccaten und Sonaten von Johann Sebastian Bach und dem Benediktinermönch Franz Xaver Schnizer, aber auch von Paul Hindemith und Maurice Duruflé.

Nicht fehlen darf natürlich Olivier Messiaen, schließlich hat sich Dame Gillian Weir um das Werk des französischen Klangfarbenmalers besonders verdient gemacht.

Freitag, 28. Januar / 20 Uhr
Laeiszhalle / Großer Saal

Details und Tickets

Veranstaltungen im Elbphilharmonie Kulturcafé

Elbphilharmonie Kulturgespräch mit Jette Steckel Das hohe Ideal von Freiheit auf den Lippen und die Realität im Nacken: Im historischen Gewand des von der Inquisition beherrschten Spanien Philipps II. veröffentlicht Friedrich Schiller kurz vor der französischen Revolution seinen »Don Carlos«.

Regisseurin Jette Steckel spricht im Elbphilharmonie Kulturcafé über ihre Neuinszenierung von »Don Carlos« am Thalia Theater (Premiere 22. Januar 2011). Dienstag, 25. Januar / 18 Uhr Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckbergbrunnen Eintritt frei

HamburgMusik gGmbH – Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft

Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg

Telefon: +49 40 357 666 0, Fax: +49 40 357 666 43

Email: info@elbphilharmonie.de