Enoch zu Guttenberg und das Orchester der KlangVerwaltung setzen den Zyklus „Mahler International“ fort. Im vorletzten Konzert der Reihe am Sonntag, 12. Februar 2012, um 17:00 Uhr stehen in der Philharmonie Essen zunächst Gustav Mahlers „Kindertotenlieder“ auf dem Programm.
Solist ist der Bassbariton Hanno Müller-Brachmann. Mit Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 E-Dur präsentiert der renommierte Dirigent anschließend das Werk eines weiteren Komponisten, den er sehr schätzt.
„Wir sprechen alle eine gemeinsame musikalische Sprache, die sich im Laufe der Jahre auch entwickelt hat“, sagt Enoch zu Guttenberg über das Orchester, dessen künstlerischer Leiter er seit der Gründung 1997 ist. „Wir versuchen, mit einem Höchstmaß an Wissen zu arbeiten, was die historische Aufführungspraxis betrifft, die sich ja nicht allein auf die Barockzeit bezieht.
Aber die historische Aufführungspraxis muss natürlich angereichert werden mit der Intellektualität, der Emotionalität und damit der Sicht des 21. Jahrhunderts, in dem das Werk aufgeführt wird.“
Obwohl die Musik immer im Zentrum seiner Aktivität und Kreativität liegt, engagiert sich Enoch zu Guttenberg seit Jahrzehnten als Umweltschützer, wofür er unter anderem das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erhielt. Sein Credo: „Ein Umweltschützer ist heute nicht mehr Lobbyist der Natur oder der Umwelt, sondern er ist Lobbyist seiner eigenen Kinder und Enkel.“
Orchester der KlangVerwaltung spielt am Sonntag, 12. Februar 2012, um 17 Uhr
Das Konzert wird gefördert von der Kulturstiftung Essen.
Karten (Preise (€): 15,-/30,-/35,-/48,-/60,-/65,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.
Christoph Dittmann
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Enoch zu Guttenberg - Foto Markus C. Hurek