Gesellschaft Freunde der Künste

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Als der Gebirgsjäger Tell den Gruß verweigert

WILHELM TELL bis zum 21.03.2010 am Theater Plauen-Zwickau

Ende des 13.Jahrhunderts: Die Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden werden von Habsburger Vögten regiert, die das Land ausbluten lassen und erbarmungslos unterdrücken. In der Bergbevölkerung brodelt es und im Geheimen gründet sich ein Bund, der den Sturz der verhassten Herrscher zum Ziel hat.

Als die Vorbereitungen schon weit gediehen sind, macht ein Zwischenfall den Plan zunichte. Der Landvogt Gessler hat seinen Hut auf dem Markt aufstellen lassen, vor dem jeder niederzuknien hat. Als der Gebirgsjäger Tell den Gruß verweigert, zwingt Gessler den weithin bekannten Meisterschützen, einen Apfel vom Kopf seines Kindes zu schießen.

Der Volkszorn ist kaum mehr zurückzuhalten, doch Tell gelingt das Unmögliche. Als Gessler ihn fragt, was er mit dem zweiten Pfeil, den er bei sich trug, getan hätte, bricht es aus Tell heraus, dass dieser ihm, Gessler, gegolten hätte. Tell wird festgenommen und ein Sturz des Regimes scheint in weite Ferne zu rücken...

Gioachino Rossini (1792-1868) gilt als bedeutendster italienischer Komponist zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sein "Barbier von Sevilla" gehört bis heute zu den meistgespielten Opern überhaupt. Doch sein Schaffen war reichhaltiger, als es vielen bekannt ist. Allein sein Opernoeuvre umfasst 39 Opern. Mit nur 37 Jahren beendete der schon zu Lebzeiten überaus erfolgreiche Komponist sein Opernschaffen mit der Grand Opéra "Gillaume Tell"(Uraufführung Paris 1829) nach Schillers deutschem Klassiker aus dem Jahre 1804.

Ist die Handlung auch vereinfacht, trägt sie doch alle Züge des Schillerschen Dramas. Interessant dabei ist, dass der Gründungsmythos der Schweiz auf der nordischen Sage beruht. Während die Tell umgebenden Gestalten zum Großteil historisch nachgewiesen sind, ist die Figur des Tell eine Fiktion. Schiller selbst hat nie die Schweiz

Inszenierung

Musikalische Leitung:Thomas Kalb
Regie: Alexander von Pfeil
Bühne/Kostüme: Katharina Gault

Besetzung

Heinrich Geßler: Martin Scheepers

Rudolf der Harras: Christian Newman

Mathilde von Habsburg: Katrin Kapplusch

Wilhelm Tell: Shin Taniguchi

Hedwig, Tells Gattin: Nathalie Senf

Jenni, Tells Sohn: Uta Simone Schmidt

Melchthal: Nikolaus Meer

Arnold Melchthal, sein Sohn: Joan Ribalta

Walther Fürst: Hasso Wardeck

Leuthold: Detelin Tabakow

Ruodi, ein Fischer: Herbert Wüscher

Opernchor, Chorverstärkung, Extrachor

Aufführungen

ZWICKAU: 09.10.09 19:30 Gewandhaus Zwickau Premiere

PLAUEN: 11.10.09 19:00 Große Bühne Plauen Premiere

PLAUEN: 16.10.09 19:30 Große Bühne Plauen

ZWICKAU: 24.10.09 19:30 Gewandhaus Zwickau

ZWICKAU: 01.11.09 15:00 Gewandhaus Zwickau

ZWICKAU: 06.11.09 19:30 Gewandhaus Zwickau

ZWICKAU: 22.11.09 19:30 Gewandhaus Zwickau

PLAUEN: 15.12.09 19:30 Große Bühne Plauen

PLAUEN: 09.01.10 19:30 Große Bühne Plauen

ZWICKAU: 03.02.10 19:30 Gewandhaus Zwickau

PLAUEN: 14.03.10 14:30 Große Bühne Plauen

PLAUEN: 21.03.10 18:00 Große Bühne Plauen

Kontakt

Theater Plauen-Zwickau gGmbH

Gewandhausstr. 708056 Zwickau

Vogtland Theater Plauen

Theaterplatz 08523 Plauen

service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

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Links

http://www.theater-plauen-zwickau.com/ecdb/ecphome.main?ts=01102009184104456778&site=TPZ&va=1&navc=____&lang=DE&ds=1&deb=&li=c77_aid$10933$

de.wikipedia.org/wiki/Gioachino_Rossini

http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Tell