Bossa Nova ist mehr als nur Musik. Bossa Nova ist die Leidenschaft für Leichtigkeit. Ein Lebensgefühl. Das Wiesbadener Quartett Hotel Bossa Nova lebt dieses Gefühl am liebsten auf der Bühne aus.
Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele stellt es sein drittes Album ‚Bossanomia‘ mit einem exklusiven Konzert im Kleinen Haus vor.
Freuen Sie sich auf brasilianisches Lebensgefühl mitten in Wiesbaden. Man muss kein Jazz-Experte oder Bossa-Afficionado sein, um diese Musik zu lieben. Wer nicht bis zum Mai warten möchte, dem sei das Video zur Single ‚Passarinho‘ empfohlen, das im Staatstheater Wiesbaden gedreht wurde.
Der weltweite Siegeszug des Bossa Nova begann mit einer Komposition von Antonio Carlos Jobim, dem ‚Godfather‘ des Bossa Nova. ‚The Girl From Ipanema‘, fantastisch interpretiert von Astrud Gilberto, avancierte 1962 zum ultimativen Bossa-Nova-Song.
Mit Liza da Costa verfügt auch Hotel Bossa Nova über eine Sängerin von enormer Strahlkraft. Die Tochter eines Inders und einer Portugiesin hat eine Stimme, die wie geschaffen für den Bossa Nova ist. Sie vermag Bossa Nova mit Fado, dem schwermütigen musikalischen Pendant aus Portugal, zu verbinden.
Liza da Costa ist in Deutschland aufgewachsen und hat einige Jahre ihrer Kindheit in Lissabon verbracht. Mit der Entscheidung, portugiesisch zu singen, hat sie zu sich selbst gefunden.
2005 in Wiesbaden aus der Taufe gehoben, entführt Hotel Bossa Nova – das sind Liza da Costa (Gesang), Tilmann Höhn (Gitarre), Alexander Sonntag (Kontrabass) und Wolfgang Stamm (Schlagzeug, Percussion) – den Bossa Nova in ungewohnte Gefilde.
Nach ihrem Gesellenstück, dem live im Studio eingespielten Album ‚Ao Vivo‘ (2006), das vorwiegend frische Interpretationen von Bossa-Nova-Klassikern enthielt, folgte mit dem Studioalbum ‚Supresa‘ (2009) die Meisterprüfung.
Ein Dutzend Eigenkompositionen und die Adaption eines Jobim-Evergreens bildeten den Grundstock zu einer Bossa-Nova-Expedition à la bonne heure. Während das Trio hier im Fluss der Kompositionen nahtlos Fado und Flamenco, Cool Jazz und Samba, afrikanische, europäische und lateinamerikanische Rhythmen und Strukturen ineinander greifen ließ, sang Liza vom Meer und von der Liebe.
Das Leben im Wellenrhythmus. Ganz wie der Bossa Nova selbst. Ein leichtes Hochgefühl, hinter dem eine tiefe Sehnsucht liegt. Das Album ‚Bossanomia‘ erscheint im Mai 2011.
Eine sehr tanzbare, jazzige Bossa mit gehörigem Drive. Sängerin Liza da Costa hat eine klare, hohe und intensive Stimme und sie kann auch scatten. Gitarrist Tilmann Höhn jazzt zudem manchmal wie ein Weltmeister. Fröhlich geht es zu im Hotel Bossa Nova, nicht so cool-introvertiert wie in der klassischen Bossa.
Jazzthetik
So befreit und entfesselt, zugleich schlüssig und souverän klang schon lange kein modernes Jazzalbum mehr.
Männer Magazin
Samstag, den 21.05.2011, 19.30 Uhr
Kleines Haus
| Gesang | Liza da Costa |
| Gitarre | Tilmann Höhn |
| Kontrabass | Alexander Sonntag |
| Schlagzeug, Percussion | Wolfgang Stamm |
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