Schillers Drama DIE RÄUBER zeigt, zu welch monströsen Folgen Betrug auf der zwischenmenschlichen Ebene führt. Nach der Eröffnungspremiere dieses Klassikers präsentieren wir den jungen, doch bereits hoch gehandelten Autor Oliver Kluck.
In WARTERAUM ZUKUNFT fragt eine junge Generation danach, wann die Karrieren und das ersehnte Leben endlich anfangen, und warum die Zukunft manchmal schon vorher aufhört. Die Vision unserer Spielzeit 2010/2011 hat in den schwierigen Sommerwochen für unser Theater an Bedeutung, Wert und Kraft hinzu gewonnen.
Mit Vorfreude auf unsere Spielzeit möchte ich Sie im Namen aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen herzlich zu unseren Eröffnungspremieren ins Junge Theater Göttingen einladen.
Wie aktuell sind DIE RÄUBER? Wieso können Schillers monströse Figuren gegenwärtige Enthemmungen zu spiegeln? Karl, der ältere Sohn der reichen Familie Mohr, darf studieren, spekulieren, radikale Thesen schleudern und sich von seiner fernen Amalia umschwärmt wissen - solange er das Kapital dazu hat.
Als er wegen Finanzbetrugs das Familienunternehmen gefährdet, taucht er ab und die Erwartungen des Vaters konzentrieren sich auf Franz, den Zweitgeborenen. Doch Franz will alles für sich allein: Amalia, den Besitz, die Prominenz.
Der 21-jährige Schiller hat DIE RÄUBER als Aufschrei gegen Strukturen geschrieben. Sein dramatischer Erstling war nach seinem Erscheinen 1781 Kult.
Regie & Fassung: Andreas Döring; Bühne: Axel Theune; Kostüme: Sonja Elena Schroeder
mit: Dirk Böther, Agnes Giese, Pascal Goffin, Thomas Hof, Henrike Richters, Jan Reinartz
Theaterkasse Junges Theater Göttingen, Hospitalstraße 6 - 37073 Göttingen, Tel: 0551 495015, Fax: 0551- 4950177,
kasse@junges-theater.de
Öffnungszeiten Mo. - Sa. von 11 - 14 Uhr (ab 23.08.2010) und jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Junges Theater Göttingen
Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Mönikes
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