„Sprachenlernen in der Gemeinschaft - Ressourcen nutzen und Kompetenzen ausbauen“ lautet das Thema des diesjährigen Wettbewerbs um das Europäische Sprachensiegel in Deutschland. Bis zum 9. Mai 2011 können Projektbewerbungen beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz eingereicht werden.
Das Europäische Sprachensiegel wird in allen teilnehmenden Staaten am EU-Programm für lebenslanges Lernen ausgeschrieben. Der Wettbewerb soll insbesondere für den Fremdsprachenerwerb sensibilisieren und innovative Methoden und Konzepte fördern.
Die Auswahl der bis zu 15 Preisträger nimmt eine Expertenjury vor. Alle Preisträger erhalten unter anderem ein Preisgeld von 500 Euro. Verliehen werden die Sprachensiegel in der zweiten Septemberhälfte in Wien.
An der Veranstaltung nehmen auch die Preisträger des Wettbewerbs um das Europäische Sprachensiegel in Österreich und aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens teil.
Der Begriff „Gemeinschaft“ wird bei dem Wettbewerb weit gefasst. Er
kann sich auf eine Schul- oder Hochschulgemeinschaft oder auch auf eine
dörfliche Gemeinde oder städtische Kommune beziehen. Projekte, an die
sich der Wettbewerb richtet, können verschiedenen Bereichen zugeordnet
werden:
- Projekte, bei denen sprachliche Ressourcen von Eltern, Schülerinnen
und Schülern, Studierenden, Lehrkräften oder Arbeitnehmern mit anderer
Erstsprache als Deutsch eingesetzt und gefördert werden.
- Projekte, die den Aufbau einer Didaktik der Mehrsprachigkeit fördern
und zeigen, auf welche Art und Weise Erzieherinnen, Lehrkräfte oder
Dozenten die vorhandene sprachliche Vielfalt im Unterricht
berücksichtigen können.
- Projekte, bei denen mehrsprachiges Personal gezielt qualifiziert
wird.
- Projekte, die zeigen, wie Personen mit anderer Muttersprache als
Deutsch am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Weitere Informationen zum Wettbewerb: PAD, Cora Oepen, 0228 / 501-251,
sprachensiegel@kmk.org.
Sylvia Schill
Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sekretariat der Kultusministerkonferenz
Berliner Büro
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schill@kmk.org


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