Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

Wer setzt auf die 47: im Nassauischen Kunstverein als Erinnerung an George Maciunas vom 18.1. bis 1.3 2009

Im Nassauischen Kunstverein (NKV) ist ab dem 18. Januar 2009 wieder eine neue Ausstellung mit Werken von Nevin Aladag, Maria Eichhorn, Mona Hatoum, Romuald Hazoumé, Dan Perjovschi, Driton Hajredini und Superflex, einer Künstlervereinigung in Kopenhagen zu sehen. Bis zum 1. März dauert die Ausstellung unter dem Titel "Wer setzt auf die 47", die von René Block kuratiert ist. Die Vernissage steigt am 17. Januar von 17 bis 20 Uhr.

George Maciunas war ein Spieler, der sein Glück in der Kunst suchte. Am Anfang gewann er, später verlor er. Sowohl in der Kunst wie im Leben. Wiesbaden gilt als eine Stadt der Spieler. Und so ist es nicht ohne Logik, dass Maciunas seine Fluxus-Spiele hier begann. Das war 1962, vor 47 Jahren und 47 Jahre war er alt, als er 1978 in New York starb. In Erinnerung an ihn wird in Wiesbaden seit 1992 alle 47 Monate der "George-Maciunas-Preis" vergeben. Zudem werden zwei der bisherigen vier Preisträger in diesem Jahr 47 Jahre alt werden.

Alleiniger Juror des von Ute und Michael Berger vergebenen Preises ist René Block, der sich von dieser Aufgabe mit einer Ausstellung im Nassauischen Kunstverein verabschiedet, die die früheren und neuen Preisträger - seit 2004 gibt es zusätzlich einen Förderpreis - vereint.

Die Preisträger: Maria Eichhorn (1992), Romuald Hazoumé (1996), Mona Hatoum (2000), Dan Perjovschi und Nevin Aladag (2004), Superflex und  Driton Hajredini (2008).

www.kunstverein-wiesbaden.de, Infos zu Kunstrichtung Fluxus unter: www.wikipedia.org/wiki/Fluxus