Gleich mehrere Berliner Wissenschaftseinrichtungen feiern in diesem Jahr runde Jubiläen: Humboldt-Universität, Charité, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Max-Planck-Gesellschaft. Ein guter Anlass, 300 Jahre Wissenschaftsgeschichte in einer Ausstellung darzustellen.
Vom Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz bis zum Physik-Nobelpreisträger Albert Einstein oder Computerpionier Konrad Zuse: In der Berliner Ausstellung "WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin" im Martin-Gropius-Bau ist alles vertreten, was Rang und Namen hat in Wissenschaft und Forschung.
Mehr als 1.500 Objekte
Dabei hat die Ausstellung nicht nur die Berliner Wissenschaftsgeschichte im Blick. Sie widmet sich dem Wissen und der Wissenschaft überhaupt. Das wird gleich im Lichthof des Museums deutlich.
Dort greift eine Installation des amerikanischen Künstlers Mark Dion die Idee des Weltwissens auf: In einem riesigen Kugelsegment sind verschiedenste Objekte versammelt. Damit spielt Dion auf Anordnungen in historischen Kunst- und Wunderkammern an.
Nicht nur Erfolgsgeschichten
Ein chronologisch angeordneter Rundgang fächert davon ausgehend drei Jahrhunderte Berliner Wissenschaften auf. Dabei geht es – so die Ausstellungsmacher – vor allem um den "lokalen kulturellen und gesellschaftlichen Kontext".
Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
Weltwissen in Berlin
Im zweiten Teil der Ausstellung, den "Wissenswegen", stehen dann Arten und Methoden der Wissensgewinnung im Mittelpunkt. Und damit Themen wie "Entwerfen & Verwerfen", "Experimentieren", "Reisen" oder "Interpretieren".
Die Ausstellung präsentiert jedoch nicht nur hervorragende Erfolgsgeschichten, sondern auch Brüche und Irrwege. Sie zeigt Wissenschaft als Abenteuer, Suche, Experiment – aber auch als Teil weltweiter Kooperationen, persönlicher Interessen und politischer Zusammenhänge.
Die Ausstellung "WeltWissen" ist der Höhepunkt des Berliner Wissenschaftsjahres. Veranstalter sind die Humboldt-Universität zu Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und Max-Planck-Gesellschaft.
Zu sehen ist sie noch bis zum 9. Januar im Berliner Martin-Gropius-Bau. Das Haus wird von den Berliner Festspielen betrieben, die Teil der "Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH" sind.
Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...

