Die Ausstellung WAZA – Traditionelles Kunsthandwerk aus Kyôto ist eine Veranstaltung im Rahmen der Feier 150 Jahre Deutschland-Japan und steht unter der Schirmherrschaft des japanischen Generalkonsuls in Frankfurt am Main, Herrn Toyoei Shigeeda.
Gastkuratorin Miki Shimokawa präsentiert in der Ausstellung rund dreißig verschiedene Künstler und deren Betriebe. Sie stehen für traditionsreiche, teilweise vom Aussterben bedrohte Kunsthandwerke, die in der alten Kaiserstadt noch gepflegt werden:
Nô-Masken, Bögen und Pfeile, kostbare Papiere, Lampen, Kämme, göttliche Kreisel, Kerzen, Fächer und weitere kunsthandwerkliche Exponate werden nicht nur zur Schau gestellt; es werden auch 14 Künstler aus Kyôto zu Beginn der Ausstellung alle interessierten Besucher am Entstehen und bei der Gestaltung ihrer Werke teilhaben lassen.
Die Arbeiten werden mit den kostbaren, traditionellen Materialien und dem überlieferten Werkzeug hergestellt und vermitteln japanische Traditionen, deren Fortbestand nicht immer gesichert ist.
Der Ausstellungstitel "Waza" kann mit "Technik" übersetzt werden. Die alten Techniken der verschiedenen japanischen Kunsthandwerke, die sich meist über viele Jahrhunderte kontinuierlich entwickelt und verfeinert haben, werden traditionell von Generation zu Generation weitergegeben.
Dabei ist bemerkenswert, wie es Japan seit mehr als einem Jahrhundert verstanden hat, ungeachtet dramatischer gesellschaftlicher Veränderungen im Zuge der Industrialisierung und Technisierung des Landes, viele seiner traditionellen Handwerkstechniken in die Gegenwart hinüberzuretten.
Quelle:
http://www.angewandtekunst-fra...

