Samuel Beckett
Der Titel ist längst ein geflügeltes Wort geworden, das Stück fordert Leser und Theatermacher zu einer Vielzahl unterschiedlichster Deutungen heraus. Ein Wegstück mit einem kahlen Baum in karger Niemandslandschaft, dies ist der Treffpunkt zweier Männer. Tag für Tag kommen Wladimir und Estragon hier zusammen, um auf Godot zu warten.
Doch am Abend erscheint ein kleiner Junge, der meldet, dass Godot leider nicht kommen könne. Tag für Tag bleiben Estragon und Wladimir allein mit ihren Erwartungen, ihren Ängsten – und miteinander. Es sind nicht nur die immergleichen bohrenden Fragen nach dem Sinn ihres Wartens und ihres Seins, die die beiden aneinanderketten, sondern auch die kleinen alltäglichen Probleme und die damit verbundenen Hilfeleistungen: wie kommen die Schuhe von den Füßen?
Ein komödiantisches Spiel, zweifellos, doch zugleich eine bittere Parabel über zwei Menschen im immerwährenden Wartezustand: nichts geht voran, nichts entwickelt sich, die Zeit scheint stillzustehen, der Raum leer geworden zu sein. Der 1953 in Paris uraufgeführte Klassiker des absurden Theaters war Samuel Becketts Durchbruch als Theaterautor.
Besetzung
INSZENIERUNG: Harald Fuhrmann
BÜHNE: Timo Dentler, Okarina Peter
KOSTÜME: Timo Dentler,Okarina Peter
Es spielen
Tobias Bode, Sebastian Mirow../ensemble/mitglied.php?id=28, Max Ruhbaum, Berth Wesselmann
Premiere am 21.1.2010
Weitere Aufführungen bis zum 21.2.2010
Kontakt
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Goetheplatz
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Presse
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Links
http://www.theater.baden-baden.de/spielplan/stueck.php?id=177
http://de.wikipedia.org/wiki/Warten_auf_Godot
http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Beckett

