Vorhang auf für ganz große Oper in der Laeiszhalle! Nachdem Mariss JansonsKöniglichen Concertgebouw Orchester Amsterdam nach Hamburg zurück. im Januar schon mit den Wiener Philharmonikern zu Begeisterungsstürmen hinriss, kehrt der lettische Edel-Maestro nun mit »seinem«
Und zwar nicht mit irgendeiner Symphonie, sondern mit den Höhepunkten der romantischen Oper: mit Wagners »Tristan« und Strauss’ »Rosenkavalier«-Suite, vorneweg noch ein kleiner Rossini. Gekrönt wird das ganze durch den Norweger Leif Ove Andsnes, der Mozarts berühmtes Klavierkonzert in c-moll beisteuert.
Die internationalen Bühnen zu erobern, treten die vielversprechenden jungen Künstler unserer Serie »Rising Stars« an. Das polnische Apollon Musagete Quartett reiht sich in diesen Reigen ein und bringt aus seiner Heimat wunderschöne Streichquartette von Szymanowski und Chopin mit.
Längst an der Spitze angekommen ist der schwedische Jazzpianist Bobo Stenson. Als »bester europäischer Musiker« ausgezeichnet, spielte er bereits in den 60er-Jahren mit Giganten der Jazzszene wie Sonny Rollins, Gary Burton oder Don Cherry.
Für sein aktuelles Programm verlässt er vertrautes Terrain und übt seine Kunst in genialen Bearbeitungen von Liedern Alban Bergs, Tangos von Astor Piazzolla oder Songs von Silvio Rodríguez.
Unsere Jüngsten verschlägt es derweil in den Urwald. Der verrückter Klangforscher Dr. Sound macht sich wieder auf die Suche nach merkwürdigen Geräuschen und fuhrwerkt damit in den moderierten Kinderkonzerten (Altersempfehlung 6-12 Jahre) herum.
Wie in der vergangenen Saison kommt Dr. Sound wieder zu Ihnen in die Stadtteile: nach Mümmelmannsberg, Wilhelmsburg, Jenfeld und Altona. Für die ganz Kleinen ab 4 Jahren gibt’s nun schon zum dritten Mal »Von Bienen und Schurken«. Und diesmal summt es wirklich, denn das Kinobienen Bienenkino ist mit interaktivem Zeichentrick und toller Musik im Anflug!
Tickets für alle Elbphilharmonie Konzerte können direkt über unsere Homepage bestellen. Oder Sie rufen im Elbphilharmonie Kulturcafé an (Tel: 040 / 357 666 66); die Mitarbeiter dort nehmen Ihre Bestellung gerne entgegen.
Ihr Team von Laeiszhalle und Elbphilharmonie
Inhalt
Königliche Goldmedaille
Die Goldmedaille kann immer nur einer haben. In diesem Fall war es das Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam, das im Dezember 2008 vom englischen Fachblatt Gramophone zum besten Orchester der Welt erklärt wurde. Seine herausragende Qualität kommt nicht von ungefähr:
Der Klang des Orchesters wurde durch kontinuierliches Spiel in einem Haus mit sensationeller Akustik geformt, und keine hektischen Dirigentenwechsel störten die Beständigkeit.
In seiner langen Geschichte hatte das Concertgebouw Orchester lediglich sechs Chefdirigenten – eine durchschnittliche Amtszeit von gut 20 Jahren pro Amtsinhaber. Seit 2004 steht nun Mariss Jansons dem Orchester vor.
Im Zuge seiner Residenz bei den Elbphilharmonie Konzerten gastiert der weltberühmte Dirigent nun auch mit seinen Amsterdamer Musikern in der Laeiszhalle und beschert den Hamburgern damit ein Klangfest allererster Güte.
Neben den Opernheroen Rossini, Wagner und Strauss erklingt Mozarts Klavierkonzert c-moll KV 491, das ein Wiederhören mit Leif Ove Andsnes bringt. Der norwegische Pianist ist Hamburgs heimlicher Residenzkünstler und in dieser Saison gleich mehrfach in der Hansestadt zu Gast.
Sonntag, 6. Februar / 20 Uhr
Laeiszhalle / Großer Saal
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Rising Stars: Apollon Musagete Quartett
»Wenn Apollon nicht die Leier, sondern Violine spielen würde, dann klänge es bestimmt so«, befand die Süddeutsche Zeitung. 2006 fanden sich vier polnischen Studenten in Wien zum Apollon Musagète Quartett zusammen und etablierten sich binnen kürzester Zeit im Spitzenfeld der Streichquartettszene.
Nach gerade einmal zwei Jahren gewannen sie den renommierten ARD Musikwettbewerb. Jurys, Publikum und Presse sind regelmäßig begeistert von ihrem »schwindelerregend hohen Niveau« (SZ).
Zu seinem Konzert in der Laeiszhalle bringt das »AMQ« nun wunderschöne Musik aus der polnischen Heimat mit: Zwei Streichquartette von Karol Szymanowski, dessen spätromantischer Gestus locker mit Mahler mithalten kann, und eine Bearbeitung der cis-moll-Etude von Chopin. Dazu kommt noch ein Klassiker: Das Streichquartett in a-moll von Robert Schumann.
Diestag, 1. Februar / 20 Uhr
Laeiszhalle / Kleiner Saal
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Alter Schwede
Mit dem schwedischen Pianisten Bobo Stenson kommt ein alter Hase des Jazz nach Hamburg. Schon in den 60er-Jahren spielte er mit den ganz Großen, mit Sonny Rollins, Gary Burton, Stan Getz oder Don Cherry. Dabei gilt sein Interesse durchaus nicht nur dem Jazz.
Sein aktuelles Album »Cantando« beispielsweise enthält – neben Eigenkompositionen – Jazzstandards, die etwa von Miles Davis oder Ornette Coleman bekannt gemacht wurden, Bearbeitungen klassischer Lieder von Alban Berg oder des zeitgenössischen tschechischen Komponisten Petr Eben, einen Tango von Astor Piazzolla und Songs des kubanischen Protestsängers Silvio Rodríguez.
Es zeugt von den erstaunlichen Fähigkeiten des Schweden, diese heterogenen Zutaten zu einem ungemein kohärenten Stil verschmelzen zu können. In der Laeiszhalle wird er nun von seinem jahrzehntelangen Weggefährten Anders Jormin am Bass und dem vergleichsweise jungen Jon Fält am Schlagzeug begleitet.
Donnerstag, 3. Februar / 20 Uhr
Laeiszhalle / Kleiner Saal
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Dr. Sound im Einsatz
Auftritt Dr. Sound: Der geniale Klangforscher mit dem unerschöpflichen Fundus an Klangtüten ist in dieser Saison der internationalen Klangmafia auf der Spur. Bei seiner letzten Expedition haben diese Schurken seinen Kollegen, den chinesischen Klangforscher Hui Beng, entführt, und Dr. Sound schwört, auch die fernsten Länder zu bereisen, um seinen Freund zu befreien.
Die zweite Staffel von »Dr. Sound im Einsatz« beginnt mit einem Konzert des Ensemble Resonanz. Der Moderator Sebastian Dunkelberg würde gerne wunderbare und geheimnisvolle Nacht- und Naturmusik vorstellen, wenn nicht wieder Dr. Sound (Georg Münzel) jeden geordneten Konzertablauf über den Haufen werfen würde.
Trotzdem erklingen Webers »Freischütz«-Ouvertüre, Mozarts »Kleine Nachtmusik« und Ives’ »Central Park in the Dark« wie geplant in den Stadtteilen Mümmelmannsberg,
Jenfeld, Wilhelmsburg und Altona.
Samstag, 5. Februar / 15.30 Uhr / Gesamtschule Mümmelmannsberg
Sonntag, 6. Februar / 15.30 Uhr / Fabrik (Altona)
Samstag 12. Februar / 15.30 Uhr / Bürgerhaus Wilhelmsburg
Sonntag 13. Februar / 15. 30 Uhr / Jenfeld-Haus
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Kinobienen Bienenkino
Im Bienenkino erlebt die Kinobiene Seppi spannende Abenteuer mit ihren Freunden, wie in einem richtigen Zeichentrickfilm. Mit dem Unterschied, dass hier alles live vor den Augen und Ohren des Publikums erfunden wird – Text, Musik und Zeichnung.
Bienenkino ist live improvisierter Zeichentrick! Nicht einmal die Künstler auf der Bühne wissen, wie das Ganze ausgehen wird. Was wird Seppi diesmal erleben? Wird er wieder diesen gestressten Dackel treffen, oder Jean-Paul, die sprechende Rakete?
Die Geschichten und Charaktere werden frei erfunden oder aus dem reichen Figurenschatz des »Tetete-Universums« geschöpft. Einzig bekannt sind die Mittel: Musik, Erzählung, Zeichnung und Animation, die hier auf charmante Weise ineinandergreifen.
Sonntag, 13. Februar / 11 Uhr
Laeiszhalle / Kleiner Saal
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Veranstaltung im Elbphilharmonie Kulturcafé
Jazz im Kulturcafé
Gorilla Gorilla
Das hohe Ideal von Freiheit auf den Lippen und die Realität im Nacken: Im historischen Gewand des von der Inquisition beherrschten Spanien Philipps II. veröffentlicht Friedrich Schiller kurz vor der französischen Revolution seinen »Don Carlos«.
RegisGestern noch Landessieger bei »Jugend jazzt« Hamburg, heute schon im Kulturcafé. Die drei Nachwuchs-Musiker Helene Richter (voc), Vincent Arp (b) und Hendra Cöllen (dr) schaffen aus nur wenigen Tönen eine bewegende und mitreißende Klangwelt, die sowohl mystische als auch groovige Elemente beinhaltet.
Nun vertritt das Trio »Gorilla Gorilla« Hamburg beim Bundeswettbewerb »Jugend jazzt« 2011 in Dortmund.
Donnerstag, 10. Februar / 18 Uhr
Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckbergbrunnen
Eintritt frei
Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Telefon: +49 40 357 666 0
Fax: +49 40 357 666 43
mail@elbphilharmonie.de
Kartenkauf: 040 - 34 69 20

