Gesellschaft Freunde der Künste

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künstlerischen Leitung von Brigitte Fürle

Veränderbare Welten „Le Savali: Berlin“ von Lemi Ponifasio eröffnet am 6. Oktober die spielzeit’europa 11|12

Die Theater- und Tanzsaison der Berliner Festspiele unter der künstlerischen Leitung von Brigitte Fürle hat in den vergangenen Jahren national und international viel Beachtung erfahren.

Der Besucherzuspruch im Haus der Berliner Festspiele mit regelmäßigen Auslastungszahlen von 90 Prozent belegt das große Publikumsinteresse.

Neben Theater- und Tanzereignissen mit weltweit renommierten Künstlern wie Isabelle Huppert, Robert Lepage, Alvis Hermanis, Sylvie Guillem stellte die Herbst- und Wintersaison im Haus der Berliner Festspiele auch Künstler und Compagnien vor, die erstmals in Deutschland oder in Berlin zu sehen waren: Sidi Larbi Cherkaoui oder She Wei u.a.


Unter dem Motto VERÄNDERBARE WELTEN thematisiert die diesjährige Saison gemeinsames menschliches Handeln und Denken als gesellschaftliche Notwendigkeit – und als eine Vision des Festivals in der Vielstimmigkeit der teilnehmenden Künstler.

Die Eröffnung der spielzeit’europa 11|12 am 6. Oktober wird in Anwesenheit des Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert stattfinden und ist eine Auftragsproduktion in der Regie des aus Samoa stammenden, international bekannten Künstlers und Choreografen Lemi Ponifasio.

Das speziell für Berlin kreierte Stück „Le Savali: Berlin“ entsteht als eine einmalige Zusammenarbeit von Künstlern aus dem Südpazifik mit Sängern, Tänzern, Musikern und einem Chor aus Berlin. Neue Momente der Begegnung werden geschaffen: „ein Abbild der Gegenwart Berlins und zugleich Theater als ein Ort, der alle willkommen heißt“ (Lemi Ponifasio).


Dank einzigartigen Produktionsbedingungen der spielzeit’europa haben die Proben zu „Le Savali: Berlin“ bereits begonnen. Einen ersten Einblick in die Arbeit gibt eine Zeremonie, die eigens für das Jubiläumsfest zur Wiedereröffnung des sanierten Hauses der Berliner Festspiele kreiert und am 27. August gezeigt wird.


Zum ersten Mal bei spielzeit’europa zu sehen sind neue Theaterarbeiten von Antonio Latella, Peter Sellars – zusammen mit Toni Morrison und der „neuen Stimme Afrikas“ Rokia Traoré –, Barbara Wysocka und Romeo Castellucci. Lloyd Newson und sein DV8 Physical Theatre sind bereits zum dritten Mal zu Gast.

Große Schauspielkunst ist zu erwarten in Stéphane Braunschweigs deutschsprachiger Erstaufführung von „Tage unter“ des norwegischen Autors Arne Lygre sowie in Andrea Breths wahnwitziger Inszenierung „Zwischenfälle“, dem Theaterereignis der Saison.


Das choreografierte Rock-Konzert „Political Mother: The Choreographer’s Cut“ von Hofesh Shechter bildet im Januar das Finale. Als utopischer Vorgriff auf die Veränderungen in der arabischen Welt wird Fadhel Jaïbi mit seinem Stück „Yahia Yaïch Amnesia“ bereits im September ein Zeichen für die Veränderbarkeit der Welt setzen.


Insgesamt präsentiert spielzeit’europa 11|12 zwölf Produktionen mit Künstlern und Mitwirkenden aus über 45 Ländern, darunter eine Uraufführung, eine Neuinszenierung und zahlreiche Deutschland-Premieren mit insgesamt 36 Vorstellungen. Der Kartenverkauf für alle Veranstaltungen hat begonnen.
Informationen und Tickets unter www.spielzeiteuropa.de

Jagoda Engelbrecht

Jagoda.Engelbrecht@berlinerfestspiele.de