Bei speziellen Shows im Paket mit Manfred Mann’s Earthband!(thk) Ihre Songs sind Klassiker, „Lady In Black“ ein Evergreen. Weltweit haben sie über 30 Millionen Alben verkauft, in 52 Ländern live gespielt. Ende 2009 sind Uriah Heep aus ganz besonderem Anlass auf großer (Deutschland-)Tour: Ihrem 40-jährigen Jubiläum!
Mick Box, einziges verbliebenes Gründungsmitglied, und seine vier Begleiter werden bei den Geburtstagskonzerten einen musikalischen Karriere-Querschnitt bieten – von den Anfängen mit „Gypsy“, “Look At Yourself“, „The Wizard“, “Easy Livin’”, „Stealin′“ über „Free Me“ und natürlich „Lady In Black“ bis hin zu Stücken der hoch gelobten, aktuellen CD „Wake The Sleeper“, ihrem 21. Album!
Einige Shows finden unter dem Motto “Rock Legends In Concert” zusammen mit der Earthband (Hits: „Blinded By The Light“, „Mighty Quinn“, „Davy’s On The Road Again“) statt. Deren Boss Manfred Mann steht übrigens in einem ganz besonderen Verhältnis zu Uriah Heep: Er spielte den Synthesizer in ihrem berühmten Lied „July Morning“!
Die Karten zu den abwechslungsreichen, schweißtreibenden Shows kosten € 24 bis € 33 (+ Earthband: € 32 - € 38) - zuzüglich Gebühren. Sie sind an den Vorverkaufsstellen erhältlich.
12.11. Osnabrück, Rosenhof
13.11. Speyer, Halle 101
19.11. Bamberg, Jako-Arena
20.11. Bad Rappenau, Mühltalhalle
21.11. Krefeld, Glockenspitzhalle
26.11. München, Tonhalle
27.11. Alsfeld, Hessenhalle
28.11. Bad Kreuznach, Jakob-Kiefer-Halle
30.11./1.12. Augsburg, Spectrum
03.12. Reichenbach, Die Halle
04.12. Schweinfurt, Stadthalle
05.12. Vacha, Vachwerk (+ The Sweet)
07.12. Aschaffenburg, Colos-Saal
08.12. Bonn, Brückenforum
10.12. Bochum, Zeche
11.12. Worpswede, Music Hall
12.12. Celle, CD-Kaserne
13.12. Hamburg, Fabrik
15.12. Berlin, Postbahnhof
17.12. Kempten, bigBOX (+ Earthband, Sweet)
18.12. Regensburg, Kulturspeicher
Karten von € 24 bis € 33 (+ Earthband: € 32 - € 38) - zuzüglich Gebühren - an allen Vorverkaufsstellen und bei www.ticketonline.com
Bandgeschichte: Nach dem Ende der Band Spice suchten die Musiker David Byron, Paul Newton und Mick Box 1969 neue Mitstreiter. Ihr Manager Gerry Bron brachte sie mit dem Multiinstrumentalisten Ken Hensley von The Gods zusammen.
Zuvor hatten Hensley und der später auch zu Uriah Heep gehörende Schlagzeuger Lee Kerslake mit The Gods schon zwei Alben und einige Singles veröffentlicht. Schon das erste Uriah Heep - Album Very 'eavy...Very 'umble enthielt mit Gypsy einen Top-30-Hit in Deutschland.
1971 wurde das Album Salisbury veröffentlicht. Es enthält mit Lady in Black, gesungen von Ken Hensley, das bekannteste Lied der Band. Das Album Look at Yourself wurde im Titelstück durch Musiker der Gruppe Osibisa ergänzt. Den Synthesizer im Lied July Morning spielte Manfred Mann.
Diese Alben erschienen auf dem Vertigo-Label. Von 1972 bis 1976 erlebte die Band ihre kommerziell erfolgreichste Zeit. Die Besetzung bestand zu dieser Zeit aus Box, Kerslake, Byron, Thain und Hensley. Die Alben Demons and Wizards, The Magician's Birthday, Uriah Heep Live 1973, Sweet Freedom und Wonderworld mit den dazugehörigen Singles The Wizard, Easy Livin′ und Stealin′ waren in Europa ein kommerzieller Erfolg.
In den USA gelang Uriah Heep der große Durchbruch hingegen nie. Der Bassist Gary Thain erlitt am 15. September 1974 während eines Konzerts in Dallas einen Stromschlag und war danach nicht mehr in der Lage zu spielen. Am 8. Dezember 1975 wurde er 27jährig tot in seiner Wohnung aufgefunden. Seit seinem Stromunfall litt er an Herzrhythmusstörungen.
Da Thain auch heroinabhängig war, konnte die Todesursache nie restlos geklärt werden. Sein Nachfolger wurde John Wetton, der zuvor Mitglied bei King Crimson und Roxy Music gewesen war. In dieser Konstellation gelang Uriah Heep 1975 in Großbritannien und anderen Ländern mit dem Album Return To Fantasy der größte Verkaufserfolg. Wetton war später Mitbegründer der britischen Band Asia und wurde 1979 durch Trevor Bolder ersetzt.
Im September 1976 verließ David Byron die Band und gründete Rough Diamond. Er starb 1985 an den Folgen seiner Alkoholsucht. Er wurde durch John Lawton ersetzt, der zuvor Mitglied bei den Les Humphries Singers und Lucifer’s Friend gewesen war. Mit Lawton als Sänger gelang Uriah Heep 1977 mit Free Me in Deutschland ein Top-10-Hit.
Vor allem in Deutschland war die Band mit John Lawton und den Alben Firefly, Innocent Victim und Fallen Angel in den folgenden Jahren bis 1979 populär. 1979 wurde ein Doppel-Livealbum Live in Europe 1979 aufgenommen, wegen der Entlassung von John Lawton aber erst 1986 veröffentlicht.
Der Hit Lady in Black kam durch Wiederveröffentlichungen gleich mehrmals wieder in die Hitparaden. Ken Hensley entließ Lawton nach Streitigkeiten aus der Band. Mit der Wahl des Nachfolgers, John Sloman, war Hensley schließlich aber auch unzufrieden, sodass er sich 1980 während der Conquest-Tour endgültig von der Band verabschiedete.
Seitdem veröffentlichte er mehrere Soloalben mit mäßigem Erfolg. Kurzzeitig war er auch Mitglied der US-Band Blackfoot. Nach dem vermeintlichen Ende der Band gelang Gitarrist Mick Box mit dem Album Abominog und dem neuen Sänger Peter Goalby ein Comeback. Die drei Platten mit Goalby als Sänger orientierten sich stark am amerikanischen Mainstream-Heavy-Rock.
Im Juli 1986 fanden Uriah Heep mit Steff Fontaine einen neuen Sänger. Mit ihm und dem neuen Keyboarder Phil Lanzon gingen sie auf eine kleine US- und Kanadatour. Doch schon im September 1986 trennte sich die Band wieder von Steff Fontaine, da er einen Auftritt versäumte.
Er wurde durch Bernie Shaw ersetzt. Damit hatten Uriah Heep eine Formation gefunden, die über 20 Jahre Bestand hatte. Erste Veröffentlichung dieses Line-Ups war das Live-Album Live in Moscow, das den Querschnitt von zehn Konzerten 1987 in Moskau darstellt.
Dieses Album enthält neben klassischen Stücken der Band auch 3 Stücke, die niemals auf einem regulären Studio-Album erschienen sind. Mit den Auftritten in der damals noch existierenden Sowjetunion haben Uriah Heep Neuland betreten: als erste westliche Rockband offiziell in der Sowjetunion aufgetreten zu sein.
Das erste Studio-Album dieser Besetzung wurde 1989 veröffentlicht: Raging Silence, produziert von Richard Dodd. Nach dem 1991 von Bassist Trevor Bolder produzierten Album Different World, erschien 1995 mit Sea of Light wieder ein bei den Fans sehr beliebtes Album.
Bei der zugehörigen Tour im selben Jahr sprang John Lawton für an den Stimmbändern erkrankten Shaw für einige Auftritte in Südafrika, Österreich und Deutschland als Sänger ein. 1998 erschien das für längere Zeit letzte Studioalbum Sonic Origami. Im Dezember 2001 fand die Band mit den ehemaligen Mitgliedern John Lawton und Ken Hensley als Gastmusiker wieder zusammen.
Das Ergebnis war das nach Uriah Heep Live 1973 beste Live-Album der Bandgeschichte - The Magicians Birthday Party. Ebenfalls 2001 (mit Ian Anderson von Jethro Tull als Gast) und zuletzt im Dezember 2006 gingen Uriah Heep mit einem Akustikprogramm auf Tournee. 2005 ist die 6-CD-Box Chapter & Verse, die auf 35 Jahre Bandgeschichte zurückblickt und auf der ersten CD auch Titel der Vorläuferbands enthält, erschienen.
Ende Januar 2007 musste Lee Kerslake, der der Band mit kurzen Unterbrechungen seit 1972 zur Verfügung gestanden hatte, aus gesundheitlichen Gründen die Band verlassen. Anfang März 2007 übernahm Studiodrummer Russell Gilbrook, der schon mit Tony Iommi (Black Sabbath), Van Morrison oder John Farnham arbeitete, seinen Platz.
Ursprünglich für Herbst 2007 angekündigt, erschien im Mai 2008 ein neues Studioalbum mit dem Titel Wake the Sleeper. Die Verschiebung wurde wegen der Übernahme der Plattenfirma durch eine andere begründet, da man nicht wollte, dass die Veröffentlichung im Strudel der Übernahme unterging. Die internationale Presse lobte das neue Werk.
Das Rockmagazin Eclipsed wählte "Wake the Sleeper" zum Album des Monats. Als einziges verbliebenes Gründungsmitglied leitet Mick Box bis heute die Geschicke der Band.
Quelle: Wikipedia
links: www.uriah-heep.com
www.lastfm.de/music/Uriah+Heep
www.festivalguide.de/artist/Uriah+Heep
www.germany.real.com/music/artist/Uriah_Heep/


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