„Ohne offenes Hören verkleistern die Hirne“ – die 2. Kammermusikmatinée macht sicher das Zitat Gerhard Stäblers zum Motto und kombiniert zwei Werke des traditionellen Kammermusikrepertoires mit Hart auf Hart von Gerhard Stäbler und stellt diese zwischen Schuberts Forellenquintett und Mendelssohns Sextett D Dur op. 110.
Stäbler zählt zu den innovativsten und erfolgreichsten Komponisten Neuer Musik. Sein Musiktheaterprojekt Riech mal wie das klingt, das in der vergangenen Spielzeit an der Jungen Oper zur Uraufführung kam, konnte überregionale Resonanz verzeichnen.
Mendelssohns Geburtstag, der sich in diesem Jahr zum 200. Male jährt, ist der Anlass, eines seiner selten gespielten Jugendwerke neu zu entdecken. In Schuberts Klavierquintett hingegen begegnet ein populärer Klassiker, der oftmals auf seine heitere Oberfläche reduziert. wird.
Stäblers Komposition lädt nun nicht nur dazu ein, Neue Musik zu entdecken sondern auch Ohren und Sinne für neue, unerwartete Wahrnehmungsmöglichkeiten der altbekannten Klassiker zu sensibilisieren.
Hab 8! 2. Kammermusikmatinée
am 22. November, 11.00 Uhr, Oberes Foyer
Franz Schubert: Quintett A-Dur op. 114 Forellenquintett
Gerhard Stäbler: Hart auf Hart
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sextett D-Dur op. 110
Mit Arne Roßbach, Violine; Julien Heichelbech/Detlef Groß, Viola;
Arvo Lang, Cello; Nina Valcheva, Kontrabass; Günther Albers, Klavier
Sandra Strahonja
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