Der 1978 geborene Baden-Badener Philipp Löhle wurde in der Spielzeit 2007/2008 mit seinen Theaterstücken von Feuilletons, Festivals und Zuschauern entdeckt und vielfach ausgezeichnet. Witzig, lakonisch und von einer "fröhlichen Unvorhersehbarkeit" (Theater heute) sind seine Texte, die unseren Alltag oft überraschend spiegeln und auch große gesellschaftliche Fragestellungen spielerisch umkreisen.
Eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung (außer der Premiere) gibt es eine Stückeinführung im Spiegelfoyer.
In den letzten beiden Spielzeiten war Philipp Löhle am Theater Baden-Baden als Regieassistent fest angestellt. Nun schreibt er ein Stück für "sein" Haus und für seine Heimatstadt. Gegenstand ist ein gesellschaftliches Thema, das Demographen, Politiker und Künstler mehr und mehr zu beschäftigen hat: Wie wird das Leben in einer Welt, in der immer mehr Menschen immer mehr Zeit haben? Die Lebenserwartung wird höher, die Alten immer jünger. Das Rentenalter, vor Generationen noch gleichbedeutend mit einem beschaulichen Lebensabend, ist heute ein neuer Lebensabschnitt, voll mit Aktivitäten, neuen Interessen und Beziehungen. Stoff genug für ein Theaterstück über eigenwillige Ruheständler und uns alle als "neue Alte".
Termine:
05./06./07./08./13./14./15. Februar 2009 Infos unter: www.theater.baden-baden.de
INSZENIERUNG: Katharina Kreuzhage
BÜHNE: Ariane Scherpf
KOSTÜME: Ariane Scherpf
BESETZUNG: Birgit Bücker, Oliver Jacobs, Catharina Kottmeier, Falk Schuster,Berthold Toetzke
Presse: www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2320&Itemid=4

