Ob Berichte aus der ehemaligen DDR über die Rolle der Kirchen im SED-Staat, Live-Sendungen vom Papstbesuch 2011 in Freiburg oder die zahlreichen Interviews mit großen Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Kirche wie Martin Niemöller, Michail Gorbatschow, Richard von Weizsäcker, Jesse Jackson oder Margot Käßmann:
Die Sendung „Horizonte“ des hr-fernsehens hat seit der ersten Ausgabe am 2. Februar 1975 als nunmehr eines der ältesten Formate im hr-fernsehen auch das deutsche Fernsehen geprägt. Am 25. Januar, um 23.15 Uhr, strahlt der Hessische Rundfunk (hr) die 1000. Sendung aus und nimmt das Jubiläum zum Anlass für zahlreiche Sondersendungen.
„Diese Sendung hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer festen Größe im Themenbereich Religion und Gesellschaft im deutschen Fernsehen entwickelt. ‚Horizonte‘ zeichnet sich durch ein feines Gespür für aktuelle Themen und durch ein hohes fachliches Wissen aus, und immer am Puls der Zeit.
Dieses journalistische Niveau in 1000 Sendungen zu beweisen, ist eine herausragende Leistung“, erklärt hr-Fernsehdirektor Manfred Krupp.
Gründer der ersten „Horizonte“-Sendung im Frühjahr 1975 war der frühere Redaktionsleiter Carl Bringer. Moderator der ersten Stunde war Norbert Schneider, dem Susanne Müller-Hanft und Carl Bringer nachfolgten. Seit 1. September 1986 leitet Meinhard Schmidt-Degenhard die Redaktion und mo-deriert „Horizonte“.
Die Sendung „Horizonte“ erhielt in den vergangenen Jahren zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem den Geisendörfer-Preis der EKD (1988 und 2008), den Medienpreis der Kurhessischen Landeskirche (2004), den Katholischen Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz (2008) und die Auszeichnung des Festivals des Religiösen Films der Europäischen Kirchen (2010).