Mit den Ronettes und den Surpremes in den 60ern fing alles an: Sie zählen zu den ersten Bands, in denen nur Frauen sangen. Wo vorher Männer dominierten, wurde nun mit Vorurteilen und Traditionen gebrochen und die Musiklandschaft für Musikerinnen geöffnet. Die Musikdokumentation schlägt einen Bogen von den 60er Jahren bis heute: Wie haben sich die internationalen Frauenbands, ihr Antrieb, ihre Motivation verändert?
In den 60er Jahren passierte in der Musikszene etwas Ungeheuerliches: Es tauchten Bands auf, in der nur Frauen sangen. Die Ronettes und die Supremes eroberten die Bühnen. Die von Männern dominierte Musiklandschaft öffnete sich für Musikerinnen und stellte damit alle Vorurteile und Traditionen auf den Kopf. Frauen galten bis dahin gerade mal als begabte Frontladys und waren als hübscher Chor im Hintergrund gefragt.
Nun änderte sich alles. In den 70er und 80er Jahren machten die Runaways, die Bangles, Salt'n Pepa und Bananarama die Bühnen unsicher. Sie waren Leadsängerinnen, spielten Instrumente und hatten großen Erfolg. Ab den 90er Jahren schließlich entstanden die vielen Frauenbands, die von den Produzenten künstlich gecastet und zusammengestellt wurden: zum Beispiel die Spice Girls, Sugarbabes, Atomic Kitten und No Angels. Die Mädchen waren jung und sexy und wollten berühmt werden.
Und die weltweite Plattenindustrie hatte nun verstanden, dass mit Girlbands sehr viel Geld in kurzer Zeit zu verdienen ist. Die Dokumentation "Girls, Girls, Girls" schlägt einen Bogen von den 60er Jahren bis heute: Wie haben sich die internationalen Frauenbands, ihr Antrieb, ihre Motivation verändert?
Sendetermin: Samstag 27.4.2013, 22:00 Uhr Arte
ARTE G.E.I.E.
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Von den 60er Jahren bis heute: Wie haben sich die internationalen Frauenbands, ihr Antrieb, ihre Motivation verändert? © Lona Media/WDR