Laster sollen schädlich sein, das Leben schwer machen und es definitiv verkürzen? Wenn man nach Kuba schaut, mag man das kaum glauben, leben hier doch anteilig die meisten 100-Jährigen. Trotz Armut und politischer Repression führen sie alle ein zufriedenes Leben. Es wurde ermittelt, dass diese 100-Jährigen alle etwas gemeinsam haben: den Konsum von Kaffee, Zigarren und sexuelle Aktivität bis ins hohe Alter. Ist das Laster vielleicht das Rezept für ein langes, erfülltes Leben?
Kuba hat laut seinen Gesundheitsbehörden eine bemerkenswerte Spitzenstellung: Es ist das Land, in dem es anteilig die meisten 100-Jährigen gibt. Gemessen an der Gesamtbevölkerung sind es fünf Mal soviele wie in Japan, das lange Spitzenreiter war. Vor Jahren wurde ermittelt, was den betagten Kubanern gemeinsam sein soll, nämlich der Konsum von Kaffee, Zigarren und sexuelle Aktivität bis ins hohe Alter. Ist das "Laster" etwa das Rezept für ein langes, erfülltes Leben?
Die Dokumentation "Cuba - Viva la vida" begibt sich in Kuba auf die Suche nach dem Rezept für ein langes Leben: Aufschluss geben unter anderem tanzbegeisterte betagte Damen in Seniorentreffs, spielwütige Rentnerbands, ein 80-jähriger Automechaniker, ein 89-jähriger Kokosbauer, eine 97-jährige Schriftstellerin, eine 97-jährige Sängerin und die mit 127 Jahren vermutlich älteste Frau der Welt. Eines zumindest haben sie alle gemeinsam: Die unbedingte Lust am Leben!
Sendetermin: Montag 8.4.2013, 18:25 Uhr Arte
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© Viktor Stauder