Um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen, verleiht die Bayerische Staatsregierung seit 1979 auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt 300.000 € dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzentenpreis mit 200.000 €. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
Die Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2008 fand am 16. Januar 2009 im Cuvilliés-Theater in München statt. Die nächste Verleihung des Bayerischen Filmpreises findet am 15. Januar 2010 im Prinzregententheater in München statt.
In den Kategorien Darstellerische Leistung, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Filmmusik und Ausstattung werden auf Vorschlag einer unabhängigen Jury hin Auszeichnungen im Gesamtwert von 300.000 € vergeben. Der wichtigste Preis ist mit 200.000 € dotiert und kürt den besten deutschen Produzenten. Damit gehört der renommierte Bayerische Filmpreis zu den bestdotierten Ehrungen für herausragende Leistungen in der deutschen Filmlandschaft.
Der Bayerische Ministerpräsident verleiht an diesem Abend einen Ehrenpreis an besonders verdienstvolle deutsche Persönlichkeiten, die durch ihr Lebenswerk die Filmgeschichte maßgeblich mitgeprägt haben. In den vergangenen Jahren wurden zum Beispiel Sir Peter Ustinov, Maximilian Schell, Volker Schlöndorff und Michael Verhoeven gewürdigt.
Der Bayerische Filmpreis spielt auch durch seine Nachwuchspreise eine zentrale Rolle für die Förderung aufstrebender Protagonisten in der deutschen Filmbranche. Für viele heute gefeierte Künstler wie Franka Potente, Daniel Brühl, Jürgen Vogel, Hannah Herzsprung, Sönke Wortmann, Heike Makatsch und Fatih Akin war er ein wichtiger Meilenstein in ihrer Karriere.
Die großen Erfolge der in den letzten Jahren ausgezeichneten Produktionen wie "Das Leben der Anderen", "Das Parfum", "Sophie Scholl – Die letzten Tage", "Das Wunder von Bern", "Luther" oder "Der Untergang" beweisen das Gespür der hochkarätigen Jury und gleichzeitig die mittlerweile fest etablierte Rolle des deutschen Films im In- und Ausland. Die Verleihung der begehrten "Pierrots" gehört zu den spektakulärsten gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen des bayerischen Kulturjahres.
Quelle: Bayern.de; Muenchen.de

