In ›Trauer muss Elektra tragen‹ übernimmt Eugene O’Neill (1888-1953) die zentralen Konflikte und Personenkonstellationen der ›Orestie‹, betrachtet sie aber – stark beeinflusst von Freuds Psychoanalyse sowie den Dramen Ibsens und Strindbergs – an entscheidenden Stellen neu. Der Kriegsheimkehrer Ezra wird von seiner Frau Christine, die den Kapitän Adam Brant liebt, vergiftet. Die Tochter Lavinia entdeckt den Mord und überredet ihren Bruder Orin, Brant zu ermorden. Daraufhin tötet sich Christine.
Verwirrung der Triebe, Liebe, Rache, Inzest, Hass, und unvergängliche Schuld sind zentrale Themen in ›Trauer muss Elektra tragen‹, einer Familientragödie, die nach wie vor zu den Meisterwerken der amerikanischen Dramatik gehört. Der Literaturnobelpreis wurde Eugene O’Neill 1936 vor allem für diese Stück verliehen.
Besetzung
Regie: Boris von Poser
Ausstattung: Cornelia Brunn
mit Thomas Dehler, Anna Grisebach,
Dietrich Hollinderbäumer,
Jannek Petri, Stefanie von Poser,
Heiko Raulin, Daniela Ziegler
Premiere am 14.1.2010
Weitere Aufführungen bis zum 19.2.2010
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