Die Regisseurin Christine Mielitz zeigte Puccinis düster-glutvolle Oper 1997 am Aalto-Theater als Kommentar zur Konfrontation von Politik, Privatleben und der Rolle des Künstlers. Dabei legte sie das aggressive Potenzial von Puccinis wuchtiger, geradezu filmischer Musik in beklemmenden Bildern frei.
Die Handlung von Puccinis 1900 uraufgeführter Oper spielt vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse in Italien zur Zeit Napoleons: ein atemberaubender Opernkrimi und eine fesselnde Dreiecksgeschichte zugleich.
Puccinis Musik schildert einerseits mit drastischen Mitteln Verfolgung, Gier und Folter, zeichnet andererseits ein einfühlsames Charakterbild der Titelheldin.
Rom, Juni 1800 - Künstler im politischen Geschehen zwischen Absolutismus und revolutionärem Aufbegehren: die gefeierte Sängerin Floria Tosca, der arrivierte Maler Mario Cavaradossi, die beide ihre Kunst und ihre Liebe leben, und dazwischen Scarpia, der Chef der Polizei.
Drei starke Charaktere, die hier aufeinander prallen, deren Geschichte zwangsläufig mit dem Tod enden wird: im Mord, in der Exekution, im Selbstmord. Auslöser für die tragische Geschichte ist die Eifersucht. Als politische Waffe eingesetzt, beginnt ihr Stachel unaufhaltsam seine zerstörerische Kraft zu entfalten.
Besetzung
Musikalische Leitung Noam Zur
Inszenierung Christine Mielitz
Bühne Reinhart Zimmermann
Kostüme Susanne Hubrich
Choreinstudierung Alexander Eberle
Premiere am 20.2.2010
Weitere Aufführungen bis zum 17.4.2010
Kontakt
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Opernplatz 10
45128 Essen
Presse
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