Gesellschaft Freunde der Künste

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dem amerikanischen traum nachgejagt

TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN von Arthur Miller

Willy Loman ist über Jahrzehnte als Handelsvertreter unterwegs gewesen. Nun bleiben die Erfolge aus. Er bringt nicht mehr genügend Abschlüsse, und jüngere Kollegen mit ihren neuen Methoden werden ihm vorgezogen. Loman, der sein Leben lang dem amerikanischen Traum von Erfolg, Wohlstand und Anerkennung nachgejagt hat, flüchtet sich in eine Traumwelt, in der er seine Arbeitslosigkeit verheimlicht und seine Vergangenheit glorifiziert. Seine Söhne Biff und Happy distanzieren sich auf unterschiedliche Wei-se von ihm. Besonders Biff, der vor vielen Jahren seinen damals verehrten Vater bei einem Seitensprung erwischt hat, ist unversöhnlich. Mit selbstzerstörerischer Aggressivität führt er ein Lebender völligen Leistungsverweigerung. Willy Loman hält sein Lügengebilde aufrecht und manövriert sich selbst in eine auswegslose Situation. Arthur Miller schrieb sein wohl berühmtestes Theaterstück 1949. 20 Jahre nach dem Schwarzen Freitag, an dem eine weltweite Wirtschaftskrise begann, kritisierte er die Ideologie des Vorwärts-kommen-um-jeden-Preis und forderte so in einer Zeit der allgemeinen Rekonstruktion auch die Erneuerung von Werten.

INSZENIERUNG: Claudia Brier*http://www.theater.baden-baden.de/ensemble/mitglied.php?id=43
BÜHNE: Jann Messerli*
KOSTÜME:

BESETZUNG: Tobias Bode >>, Thomas Höhne >>, Oliver Jacobs >>, Michael Laricchia >>, Edgar M. Marcus >>, Sebastian Mirow >>, Rosalinde Renn >>, Constanze Weinig >>, Berth Wesselmann >>, Hans-Georg Wilhelm (Leiter der Schauspielmusik) >>

Premiere am 1.4.2010

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