Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

Eigentlich könnte alles so friedlich sein....

TINTENBLUT von Cornelia Funke, Premiere am 31.10.2009, Grosses Haus in Göttingen

Eigentlich könnte alles so friedlich sein. Doch der Zauber des Buches TINTENHERZ lässt Meggie nicht los. Immerhin hat ihre Mutter Resa viele Jahre „dort“ gelebt,zwischen den Buchdeckeln, in der Welt des Mittelalters, während Meggie mitihrem Vater in der heutigen Welt zurückgeblieben war. Und eines Tages ist es soweit: Gemeinsam mit Farid, einem Jungen aus 1001 Nacht, den einst Meggies Vateraus dem arabischenMärchen gelesen hat, gehtMeggie in die Tintenwelt.

Sie hat, sowie ihr Vater, die Gabe, sich in Bücher hinein (und Figuren aus Büchern heraus)zu lesen. Sie will den Weglosen Wald sehen, den Speckfürsten, den Schönen Cosimo,Spielleute, wolkenhohe Bäume und Bären. Sie möchte die Feen treffen undnatürlich Fenoglio, den Schriftsteller, der sie später zurück schreiben soll. So jedenfallsist ihr Plan.

Vor allem aber will sie Staubfinger warnen, dessen Leben bedroht ist. Denn es gibtnicht nur zauberhafte Wesen, in dem Buch TINTENHERZ gibt auch Bösewichterwie den Natternkopf zum Beispiel und den schmierigen Orpheus. Auch Flachnasewird wieder auferstehen und Unheil anrichten. In TINTENBLUT wird die gesamte Welt eines Buches zum Leben erweckt, bekommt einen Puls und einen Blutkreislauf, ist also ein Ort, an dem man nicht nur Spaß haben, sondern auch sterbenkann.

TINTENBLUT liegt dasselbe Prinzip zugrunde wie dem ersten Band der Trilogie,
TINTENHERZ: die sonderbare Fähigkeit der kleinen Meggie, sowohl Figuren aus
einem Roman ins wirkliche Leben "herauszulesen" als auch Menschen in Romane“hineinzulesen” und aus ihnen Romanfiguren zu machen.

Doch während Funke in TINTENHERZ die Macht des Lesers beschwört, fragt sie in TINTENBLUT nach den Spielräumen des Autors, indem sie den Autor Fenoglio in Szene setzt - wie dieser beim Schreiben vom Gedanken seiner Allmacht beflügelt ist und wie ihm sein Werk dann doch entgleitet; nicht zuletzt weil seine Figuren ein Wörtchen mitzureden haben, aus der Geschichte heraus- und wieder hereinwollen oder ihren Lauf beeinflussen.

Inszenierung 

Joachim von Burchard

Ausstattung 

Jeannine Simon

Musik 

Jan Exner

Besetzung

Mortimer (Mo)  Stefan Lange

Resa/Violante  Julia Hansen

Fenoglio  Karl Miller

Meggie  Anna-Katharina Philippi

Staubfinger Lorenz Liebold

Farid  Dominik Bliefert

Elinor/Roxane  Imme Beccard

Flachnase/Cosimo  Jan Exner

Natternkopf  Ronny Thalmeyer

Orpheus/Rußvogel Daniel Sellier

Premiere am 31.10.2009

Laufzeit bis zum 7.3.2010

Kontakt

Deutsches Theater in Göttingen GmbH
Theaterplatz 11
37073 Göttingen

Telefon (05 51) 49 69-0
Telefax (05 51) 49 69-82
E-Mail info@dt-goettingen.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sandra Visscher (svisscher@dt-goettingen.de)
Telefon (0551) 49 69-34

Links

http://www.dt-goettingen.de/flycms/de/screen/7/-XzsjFGOAVV+Gd01IDDJxfeMNpLA3TguiLPjVSMoHYCctz3TscA==/Stuecke.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Tintenwelt-Trilogie

http://de.wikipedia.org/wiki/Cornelia_Funke