Gesellschaft Freunde der Künste

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Do., 01. November 2012, 18:00 Uhr

Tiefste Andacht in Baden-Baden - Moskauer Kathedralchor - Russische Chormusik a cappella

Russlands Kirchen haben ihre ganz eigene Atmosphäre. Worte können nicht beschreiben, was sich letztlich nur erspüren lässt: der goldene Schein der Ikonen, Kerzenduft und der Klang russischer Kirchenmusik. Am besten geht das natürlich in Russland. Die nächst beste Möglichkeit bietet Ihnen das Festspielhaus: ein Konzert des Moskauer Kathedralchors.

Der Moskauer Kathedralchor wird natürlich ein urrussisches Programm darbieten. Sergej Rachmaninow darf dabei ebenso wenig fehlen wie Mikhail Glinka und Modest Mussorgsky. Deren geistliche Musik bietet gleichsam die ideale Bühne für ein urrussisches Gesangsfach: den Schwarzbass. Denn gerade die Bässe sinken in der Vesper von Modest Mussorgsky so tief, dass man sich im tiefsten Russland wähnt.

Gleichzeitig lässt Rachmaninow seine Chorsänger die Glocken der russischen Kathedralen so täuschend echt imitieren, dass man sich fast auf dem Roten Platz in Moskau wähnt, wenn die Glocken der Basilius Kathedrale erklingen. Ein Abend mit dem Moskauer Kathedralchor im Festspielhaus - am 1. November der kürzeste Weg, Russland zu erfahren.

Sergej Rachmaninow, den man in Deutschland vor allem durch seine Klavierkonzerte kennt, hat eine Vesper für gemischten Chor geschrieben, die einfach bezaubernd ist. Wobei „einfach“ auf die falsche Spur führt: Die Vesper ist extrem schwer zu singen. Die Bässe sinken so tief, wie es eigentlich nur russische Bässe können – dank einer jahrhundertealten Technik.

Doch wie schön das klingt! Rachmaninow lässt den Chor wie tausend Glocken anschwellen, ein Effekt, dem sich kein Zuhörer entziehen kann. Vor allem in dieser Besetzung, denn: Niemand beherrscht diesen Stilmix aus russischer Kirchentradition und russischem Impressionismus so vollendet wie der Moskauer Kathedralchor.

Do., 01. November 2012, 18:00 Uhr

Michail Glinka
Cherubinischer Lobgesang

Alexander Kastalski
Exapostilarion am Karfreitag: „Den wohlgesinnten Räuber ...“

Modest Mussorgsky
Osterkanon, Neunte Ode: „Der Engel rief“

Pawel Tschesnokow
Kontakion für Kranke: „Den auf dem Krankenbett darnieder Liegenden“
Psalm 141: Das Abendopfer

Grigori Lwowski
„Herr, erbarme dich unser“

Sergej Rachmaninow
Das große Abend- und Morgenlob
Ganznächtliche Vigil für Soli und gemischten Chor a cappella op. 37 

Preise: € 72,00 / 62,00 / 50,00 / 38,00 / 23,00

Ermäßigt: € 71,00 / 58,00 / 45,00 / 35,00 / 20,00

Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH
Beim Alten Bahnhof 2
76530 Baden-Baden