Gesellschaft Freunde der Künste

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bedeutendster Theaterpreis im deutschsprachigen Raum

Theaterpreise verliehen. Zwei Schauspieler Kirsten Dene und Alexander Khuon nehmen den Gertrud-Eysoldt-Ring entgegen

Der Gertrud-Eysoldt-Ring ist der bedeutendste Theaterpreis im deutschsprachigen Raum.
Zum 25. Jubiläum konnten ihn gleich zwei Schauspieler entgegennehmen: Kirsten Dene und Alexander Khuon.
Kulturstaatsminister Neumann gratulierte den Preisträgern.

Bei der Preisverleihung im hessischen Bensheim unterstrich Neumann den gesellschaftlichen Auftrag des Theaters als öffentliche Kunstform. Theater müsse sich einmischen, ist Neumann überzeugt.

Neumann: Ich bin dagegen, dass irgendein Theater geschlossen wird.

 
Ausdrücklich bekannte sich der Kulturstaatsminister zur dichten Theaterlandschaft in Deutschland. "Ich bin dagegen, dass irgendein Theater geschlossen wird", erklärte er. Es müsse ein Klima geschaffen werden, in dem die Menschen das Theater wirklich wollen, es Teil ihres Lebens sei. Deshalb sei es wichtig, möglichst viel für die kulturelle Bildung zu tun.
 
Allerdings bleibe Theater auch nur ein Leben lang aufregend, wenn das, was dort auf der Bühne passiert, berühre und aufrüttele. Die "hohe Qualität des Theaterschaffens" zeichne alle Preisträger des heutigen Abends aus, freute sich Neumann.
 

Preise für Schauspieler und einen Jungregisseur

 
Kirsten Dene und Alexander Khuon sind die diesjährigen Preisträger des Getrud-Eysoldt-Ringes. Dene wird damit nicht nur für ihr Lebenswerk, sondern auch für ihre herausragende Leistung in zwei aktuellen Inszenierungen geehrt: ihre Rolle in Ibsens "John Gabriel Borkmann" an der Berliner Schaubühne sowie ihre Darstellung der Violet Weston in Tracy Letts "Eine Familie" am Wiener Burgtheater.
 
Alexander Khuon erhält den Preis vor allem für seine "vorzügliche" Leistung in der Rolle des Schriftstellers Trigorin in Tschechows Stück "Die Möwe", das derzeit im Berliner Deutschen Theater zu sehen ist.
 
Der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis für junge Regisseure geht in diesem Jahr an den Autor und Theaterregisseur Kevin Rittberger.