Jakob ist nicht ganz wohl in seiner Haut – nachdem auf dem Markt das alte Weib mit ihren dünnen, hässlichen Fingern in den Körben mit frischem Gemüse und Kräutern seiner Mutter gewühlt hat und er anschliessend auch noch die schweren Kohlköpfe zu ihr nach Hause tragen musste, bekommt er nun eine köstliche Kräutersuppe vorgesetzt.
Als Dank – oder eher weil er sich über das schrullige Aussehen der Hexe Kräuterweis lustig gemacht hat? Das Süppchen hat eine grosse Wirkung: Sieben Jahre bleibt er verzaubert und zu allerlei skurrilen Hausarbeiten verdonnert, zum Beispiel fängt er an der Seite von Eichhörnchen Sonnenstäubchen, um feinstes Brot zu backen.
Jakob kann sich schliesslich von der Hexe befreien, doch scheint er verwandelt, seine Eltern erkennen ihn nicht wieder. Der Herzog aber – ein passionierter „Schlemmer und Lecker“ – lässt sich von „Zwerg Nases“ bei der Hexe erlernten Kochkünsten überzeugen.
Als Leibkoch findet er im Schloss seinen Platz und mit Hilfe seiner Freundin Mimi, einer Gans, gelingt es ihm schlussendlich, vom Zauber befreit zu werden.
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