Das Internationalen Theaterinstitut (ITI) wählte im Rahmen seiner
Jahrestagung in Berlin den Präsidenten des deutschen Zentrums: Manfred
Beilharz, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und
Künstlerischer Leiter der Internationalen Maifestspiele und der
Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA, wurde einstimmig wiedergewählt.
Die Mitglieder würdigten die herausragende Arbeit des Präsidenten in
internationalen künstlerischen Projekten und im weltweiten Netzwerk des ITI.
Rund 70 Theatermacher aus ganz Deutschland diskutierten während der
Jahrestagung des ITIs am vergangenen Wochenende ihre Erfahrungen mit der
„Theaterarbeit auf fremdem Terrain“.
Im Zentrum standen die Herausforderungen internationaler Theaterarbeit – vor dem Hintergrund großer kultureller Differenzen zwischen den künstlerisch Beteiligten oder politischer Konflikte und gesellschaftlicher Umbrüche.
Vielfach betreten die ITI-Mitglieder als Festivalmacher, Dramaturgen und Regisseure Neuland im internationalen Austausch. Bei der Jahrestagung reflektierten und problematisierten sie ihre Arbeit im Kreis der Fachexperten.
So bildeten Beispiele aus Tschetschenien, dem Sudan, dem Libanon, aus
Bangladesch und aus China die Ausgangspunkte für die Debatte über die
Hindernisse im Aufbau künstlerischer Kooperationen, über die Nachhaltigkeit
dieser Projekte, über die Gefahr eines neuen Kulturimperialismus, aber auch
über das große Potential von Theaterarbeit in der Konfliktbearbeitung.
Begleitet von den Nachrichten aus Japan, sprachen die Theatermacher über ein
Netzwerk von Hilfsinitiativen für ihre japanischen Kollegen. So bekräftigte
auch die Verleihung des Internationalen Uchimura-Preises an das Festival
OHAYÔ, JAPAN! die Verbundenheit mit dem japanischen Volk und seiner Kultur.
Weitere Informationen zum Internationalen Theaterinstitut:
www.iti-germany.de sowie www.iti-worldwide.org
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