Figaro, Kammerdiener des Grafen Almaviva, und Susanna, Kammerzofe der Gräfin, wollen heiraten. Der Graf weist ihnen ein Schlafzimmer zu; darin erkennt Susanna jedoch des Grafen Absicht, sich ihr dort ungestört zu nähern. Figaro empört dies, umso mehr, als der Graf offiziell das feudale Vorrecht abgeschafft hat, wonach er die Hochzeitsnacht mit den Bräuten seiner Untertanen verbringen durfte.
Der Graf, dessen eigene Ehe mit Rosina zerrüttet ist, begehrt Susanna aber und rechnet mit der Hilfe seiner Angestellten Marcellina, die ein altes Eheversprechen, das Figaro ihr gab, eingelöst sehen will. Figaro indessen plant, den Pagen Cherubino, als Frau verkleidet, zu einem Stelldichein mit dem Grafen zu schicken und ihn inflagranti von der Gräfin überführen zu lassen. Doch das Intrigenspiel gerät zunehmend außer Kontrolle.
Die vom Ehemann betrogene Gräfin genießt mit Cherubino verführerische Momente. Susanna erlebt in den Avancen des Grafen Augenblicke, die sie von Figaro nicht kennt. Eifersucht, Verletzungen und Enttäuschungen bleiben nicht aus.
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