Gesellschaft Freunde der Künste

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Unmöglichkeit ihrer Vision

Theater München: Bettina Bruinier inszeniert "Solaris" nach dem Roman von Stanislaw Lem - Premiere am 24. November 2011

Der Psychologe Kris Kelvin wird auf die internationale Forschungsstation des Planeten Solaris geschickt. Dort wird auf der Suche nach extraterrestrischem Leben insbesondere der den Planeten fast vollständig bedeckende Ozean er-forscht, der so sonderbare Eigenschaften und Hervorbringungen aufweist, dass man ihn als lebendig und wohl auch als intelligent betrachten muss. Seit Jahrzehnten schlagen alle Versuche fehl, mit diesem Wesen Kontakt aufzunehmen. Einer der Forscher hat sich kurz vor Kelvins Ankunft das Leben genommen und die beiden auf der Station verbliebenen Forscher verhalten sich verstört. Es erscheinen merkwürdige Gestalten auf der Raumstation.  Kelvin will dem Phänomen auf die Spur kommen, verfällt ihm aber selbst innerhalb kürzester Zeit. Ihm erscheint seine Frau Harey, die sich vor Jahren das Leben genommen hat. Es wird klar, dass sie nicht real, sondern lediglich eine Reproduktion ist, die von dem Bewusstsein des Planeten Solaris erschaffen wurde. Mehr noch als bei seinen beiden Leidensgenossen vermischen sich bei Kelvin Realität und Traum. Harey und Kelvin möchten auf die Erde zurückkehren, um dort wieder als Paar zu leben, ahnen jedoch die Unmöglichkeit ihrer Vision…

 

Besetzung

Kelvin: Pascal Fligg

Snaut: Stefan Ruppe

Satorius: Oliver Möller

Gibarian, Berton, Harey u. a.: Robin Sondermann

Harey: Lenja Schultze

 

Premiere am 24. November 2011 um 19.30 Uhr bis 5.12.2011

 

Solaris

nach dem Roman von Stanislaw Lem

 

Regie: Bettina Bruinier

Bühne: Markus Karner

Kostüme: Mareile Krettek

 

Bettina Bruinier (*1975 in Wiesbaden). Nach dem Studium der Opern- und Schauspielregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding inszenierte sie u.a. am Deutschen Theater Berlin und Staatsschauspiel Dresden. Sie ist seit der Spielzeit 2009/10 Hausregisseurin am Schauspiel Frankfurt, wo sie bisher u. a. „Stadt aus Glas“ von Paul Auster, „Deutschland. Ein Wintermärchen“ von Heinrich Heine, „Romeo und Julia“ von William Shakespeare und „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ inszenierte. 2008 wurde Bettina Bruinier beim Festival „Radikal jung“ für ihre Adaption von Juli Zehs Roman „Schilf“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Am Münchner Volkstheater zeigte sie u.a. „Alice im Wunderland“ von Roland Schimmelpfennig nach Lewis. Nach Juli Zehs „Der Kaktus“ war Henrik Ibsens „Ein Volksfeind“ die vierte Inszenierung von Bettina Bruinier am Münchner Volkstheater. In der aktuellen Spielzeit wird Bettina Bruinier zwei Stücke am Münchner Volkstheater inszenieren.

 

 

Frederik Mayet

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