Wirtschaft steht für Broterwerb. Sie ist rational, berechnend und ertragsorientiert ausgerichtet. Die Kunst dagegen gilt als brotlos, emotional, als nicht notwendiger Luxus.
Der Künstler als nutzloser Hund?
Thomas K. Kopp - choreographer in residence - visualisiert in seinem neuen Tanzstück die vielfältigen Wechselwirkungen von Kunst und Wirtschaft. Der Zuschauer erhält Einblick in die finanziellen Verflechtungen einer Tanz-Theaterproduktion und die ökonomische Bedeutung der Kreativwirtschaft. Der Kultursektor kann längst mit den traditionellen Industriebranchen Schritt halten. Er ist der Wachstumsmarkt, dem die Zukunft gehört.
Im Mittelpunkt des Abends stehen drei TänzerInnen und weitere an einer Produktion beteiligte Personen, ohne deren Zutun das künstlerische Vorhaben nicht zu realisieren wäre: z. B. Musiker, Drucker, Hoteliers. Diese mit dem Prozess einer Theateraufführung beteiligten Menschen nennt man "stakeholder".
Nutzen Sie die Chance zu einem persönlichen Gespräch über ein tabuisiertes Thema: Geld! "Useless dog" arbeitet mit dem Format des Speed-Dating. Thema ist allerdings nicht die Liebe sondern das liebe Geld. Offen sprechen die Akteure in schnell getak-teten Vier-Augen-Gesprächen über Finanzen, über Leben und Überleben in und mit dem Kulturbetrieb.
Zu ausgewählten Vorstellungen wird ein special guest eingeladen, der über seine wirtschaftlichen Verbindungen und Erfahrungen mit der Kreativindustrie erzählt.
"Useless dog"
Samstag, 25. Juni 2011
Beginn 20.00 Uhr
im Theater "tanzSpeicher würzburg"
Tickets unter:www.tanzspeicherwuerzburg.de oder Tel. 0931 – 45 25 855
Elke Dressler
Theaterassistenz
Theater "tanzSpeicher würzburg"
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg
Tel 0931 - 45 25 855
tanzspeicher@tanzspeicherwuerzburg.de

