Gesellschaft Freunde der Künste

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dramatisiert von Juliane Kann

Theater in Wilhelmshaven: No und ich - erzählt vom Leben auf der Straße

„No retten!“ ist seit einiger Zeit Lous einziger Gedanke. No hat keine Eltern, kein Zuhause, No lebt auf der Straße. Die Achtzehnjährige muss sich jede Nacht einen anderen Schlafplatz suchen. Lou weiß das. Für ein Schulprojekt hat sie No interviewt, mit ihr in Cafés gesessen, ihr Würstchen gekauft.

Theater in Wilhelmshaven

Jetzt muss sie No retten – ein schwieriges Vorhaben für ein dreizehnjähriges Mädchen, auch wenn man „hochintelligent“ ist, wie immer alle sagen. Aber für diesen Rettungsplan braucht sie Hilfe. Nur woher? Freunde hat sie keine. Auf ihre Eltern kann sie schon lange nicht mehr zählen. Gut, dass Luca da ist, der Traumtyp der Klasse und ein Fan der kleinen Lou. Die beiden Teenager holen No von der Straße und sorgen dafür, dass sie endlich ein normales Leben führt … Oder?

Freunde der Kunst

Was ist normal? Wer setzt diese Normen fest und möchte ich mich ihnen anschließen? Das Stück nach dem Jugendroman von Delphine de Vigan stellt vor allem eine Frage: Welches Leben möchte ich leben?

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