Dem Wiesbadener Publikum ist Dirk Schäfer als Sänger und Schauspieler verschiedener Produktionen des Hessischen Staatstheaters bestens bekannt. So spielt er unter anderem mit großem Erfolg den Professor Henry Higgins in ‚My Fair Lady’ und Fred Graham/Petruchio in ‚Kiss Me, Kate’.
Erinnern wird man sich aber auch an seinen Jacques-Brel-Abend ‚Doch davon nicht genug’, mit dem er im April 2009 im Großen Haus des Staatstheaters gastierte.
Mit seinen Chansonprogrammen begeistert er das Publikum im Norden Deutschlands bereits seit mehreren Jahren. Unterstützt von einem Ensemble handverlesener Musiker, dem ‚Trio Total’ – Karsten Schnack (Akkordeon), Wolfram Nerlich (Bass), Ingo Hirsekorn (Geige) – spielt er seit 2007 an verschiedenen Bühnen auch ‚TangO.Und Piaf...’.
Der Holsteinische Courier schwärmte bereits: ‚Dirk Schäfers Liederabende (...) haben im Raum Kiel längst Kultstatus erreicht. Sein Solo ‚TangO.Und Piaf…’ beschreibt eine Begegnung zwischen Mann und Frau.
Jedes Lied legt dabei eine Facette dieser Begegnung frei und entwirft das Bild eines Tango tanzenden Paares, das sich sucht, provoziert, verletzt, hingibt, vernichtet und neu erschafft.‘
Dirk Schäfer studierte Schauspiel an der Hochschule ‚Mozarteum’ Salzburg. Nach einem Aufenthalt in Japan (wo er bei Kazuo Ohno den Butoh-Tanz studierte) arbeitete er als Schauspieler und Sänger u.a. am Theater Kiel, wo er erstmals mit Chansonprogrammen auftrat.
Er gastierte am Thalia Theater Hamburg, den Hamburger Kammerspielen und den Staatstheatern Oldenburg, Braunschweig, Cottbus und Wiesbaden.
Den Übersetzungen, genauer: Nachdichtungen, von Schäfer (...) muss man ein ganz großes Lob aussprechen. (...) Auch und gerade, weil die Piaf und der Tango damit mehr werden als der Tango und die Piaf, nämlich etwas allgemein Menschliches (...). Ja, man möchte meinen, das Chanson wie der Tango kommen in solcher Darstellungspraxis erst wirklich zu sich, entfalten erst hier ihre ganze – verzweifelte und also kreative – Kraft. (...) Szenenapplaus en masse und stehende Ovationen (...). Ein Abend, der noch kultiger werden könnte als Dirk Schäfers Hommage an Jacques Brel.
Kieler Nachrichten
Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten, eine Pause
| Gesang | Dirk Schäfer |
| Bass | Wolfram Nerlich |
| Akkordeon | Karsten Schnack |
| Geige | Ingo Hirsekorn |
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