Am Sonntag, 6. November 2011 um 20.00 Uhr feiert das Hessische Staatstheater Wiesbaden die Premiere von Das war ich nicht in der Wartburg. Kristof Magnussons gleichnamiger Roman von 2010 kommt damit erstmals in deutscher Sprache auf die Theaterbühne. Es inszeniert Henner Kallmeyer.
Nach seiner überaus erfolgreichen Komödie Männerhort hat sich der Autor Kristof Magnusson jetzt vom Keller eines Kaufhauses in die schwindelnden Höhen der Chicagoer Börse begeben, wo der junge deutsche Banker Jasper mit riskanten Spekulationen erst gigantische Gewinne, dann gigantische Verluste einfährt. Unter seinen Opfern befindet sich der berühmte Autor und Pulitzer-Preisträger Henry LaMarck, auf dessen Jahrhundertroman die Welt und insbesondere seine Übersetzerin Meike schon gespannt warten. Meike vor allem deshalb, weil auch sie sonst am Rand der Pleite stünde…
Unversehens sind alle drei Figuren tief miteinander verstrickt: in ein Spiel von Abhängigkeit, Gefühl und Geld. Magnusson trifft mit seinen Figurenporträts einen Nerv der Zeit. Obwohl seinen Charakteren jederzeit der Absturz ins Bodenlose droht, sind sie leicht und humorvoll erzählt.
Inszenierung Henner Kallmeyer | Bühne und Kostüme Lisa Rohde
Mit Viola Pobitschka, Martin Müller, Rainer Kühn
Weitere Vorstellungen:
Mi 9.11., Do 24.11., Sa 26.11., jeweils 20.00 Uhr, Wartburg
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