Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

von Henri Meilhac

Theater in Ulm: Oper CARMEN - der Inbegriff einer starken „femme fatale“ noch bis Anfang Februar 2012

Wo die Liebe hinfällt, wächst kein Gras mehr. Und Carmens Liebe ist so bedingungslos wie unberechenbar. Als sie dem jungen Leutnant Don José den Kopf verdreht, geht dieser für sie sogar ins Gefängnis. Auch nach seiner Entlassung bleibt Carmens Liebe eine Gefahr für das ungleiche Paar. Immer tiefer verstricken sich beide in einen Strudel der unkontrollierbaren Emotionen, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

CARMEN gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der internationalen Opernspielpläne, auch wenn das nach der Uraufführung 1875 noch niemand ahnen konnte. Die stark von spanischem Lokalkolorit und den Traditionen der Opéra-comique geprägte Oper um eine emanzipierte Außenseiterin überforderte die Gemüter der Zeit und deren moralisches Empfinden. Heute, 136 Jahre nach ihrer Entstehung, ist Carmen der Inbegriff einer starken „femme fatale“, die ihre Überzeugung bis zur letzten Konsequenz lebt.


MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Timo Handschuh
INSZENIERUNG Matthias Kaiser
BÜHNE Britta Lammers
KOSTÜME Angela C. Schuett
MIT  Kinga Dobay (Carmen), Daniel Ohlmann a.G. (Don José), Kwang-Keun Lee (Escamillo), Oxana Arkaeva (Micaela), Jeoung-Su Seo (Zuniga), Tomasz Kaluzny (Moralès), Edith Lorans (Frasquita), I-Chiao Shih a.G. (Mercédès), Hans-Günther Dotzauer (Dancaire), Alexander Schröder (Remendado)

Kontakt

Susanne Lemke

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Theater Ulm

Herbert-von-Karajan-Platz 1 | 89073 Ulm

T.: 0731 / 161 4413

F.: 0731 / 161 1619

S.Lemke@ulm.de

 

 

v.l.: Kinga Dobay (Carmen), Daniel Ohlmann a.G. (Don José)
v.l.: Alexander Schröder, Hans-Günter Dotzauer, Daniel Ohlmann a.G., Kinga Dobay, Edith Lorans
v.l.: Kinga Dobay (Carmen), Kwang-Keun Lee (Escamillo), Opern- und Extrachor des Theaters Ulm