Gesellschaft Freunde der Künste

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von Emile Zola

Theater in Saarbrücken: Das Geld - Jagd nach schnellem Glück

An der Pariser Börse jagen Spekulanten, Glücksritter und Spieler nach schnellem Glück. Im Rausch des Geldes regiert die Gier.

Theater in Saarbrücken

Paris 1863. An der Börse der französischen Metropole tummeln sich Haussiers und Baissiers, Glücksritter und Zocker, auf der Jagd nach dem größtmöglichen Coup. Unter ihnen ist der etwas heruntergekommene Börsenspekulant Saccard, der nach einer großen Pleite vom triumphalen Wiederaufstieg träumt.

Und tatsächlich: Es gelingt ihm, mit seiner Idee der »Banque Universelle« eine nie dagewesene Börsenblase auszulösen. Unfassbarer Reichtum ist zum Greifen nahe. Doch angesichts Saccards haltloser Gier wittern die Baissiers ihre Chance. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihre Stunde schlagen wird. Der Crash ist unvermeidlich. Emile Zolas Roman von 1891 ist von verblüffender Aktualität. Wie entsteht eine Börsenblase?

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Welche Absprachen, welche unsauberen Geschäfte entscheiden über Aufstieg oder Untergang? Zolas Protagonist Saccard ist das Urbild eines heutigen Hedgefonds-Managers und die Pariser Börse des 19. Jahrhunderts unterscheidet sich in ihrem Innersten kaum von den Finanzmärkten unserer Zeit. Es ist eine Welt, in der Gordon Gekkos Motto gilt: »Die Gier ist gut, die Gier ist richtig, die Gier funktioniert.«

am 20.09.2014

drama@theater-saarbruecken.de