Verehrte Herren, kennen Sie das? Seit Jahren aneinander gewöhnt, tagtäglich beieinander, die Kinder sind aus dem Gröbsten raus und plötzlich stellen sie fest, dass der Arm der Liebsten an Umfang zugenommen hat, so dass es immer schwerer wird, ihn im Schlafe unter der Angebeteten hervorzuziehen? Nein, nein – es ist bloß der Arm! Bauch, Beine, Po alles i. O.!
Warum glaubt sie dann nicht, dass sie sie noch lieben? Liebe ist doch wirklich das Letzte! Seit tausenden von Jahren geht das jetzt schon so. Alles ist immer wegen der Liebe. Alles geschieht aus Liebe. Man kann es nicht mehr hören. Was ist denn die Liebe? Ein Grund, wenn einem keine Gründe mehr einfallen! Eine Ausrede für Wahnsinn und Egoismus! Lieben kann doch jeder Idiot!
Als sehr genauer Beobachter beschreibt Stefan Schwarz in „Die Kunst, als Mann beachtet zu werden“ Szenen einer Ehe im Alltag mit Wiedererkennungseffekt für Paare jedes Alters, die noch in der Lage sind, miteinander zu lachen ohne sich auszulachen.
Regie: Katja Mickan/ Bühne und Kostüme: Luise Czerwonatis
Es spielen: Marlene Eiberger und Carl M. Pohla
Rostocker Premiere/ Uraufführung: Freitag, 12. April, 20:00 Uhr, Kleine Komödie Warnemünde
Weitere Termine: Samstag, 13.04./ Donnerstag, 25.04. und Freitag, 26. April, jeweils 20:00 Uhr, Kleine Komödie Warnemünde
Bärbel Schlapmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Volkstheater Rostock GmbH
Patriotischer Weg 33
18057 Rostock
E-Mail: baerbel.schlapmann@rostock.de.
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Alles ist immer wegen der Liebe. Alles geschieht aus Liebe. Marlene Eiberger und Carl M. Pohla, Fotos: Dorit Gätjen

