Zwei Choreographen. Ein Abend. Zwei Welten. Und das, was dazwischen liegt:
„Am Rand der Stille“: Plötzlich und ohne Warnung verlässt eine Frau ihren Mann. Sie geht und zurück bleibt eine Lücke im gewohnten Leben. Aber wohin ist sie gegangen? Sucht sie einen Neuanfang? Einen anderen Mann? Oder ist sie gestorben?
Theater in Regensburg
Tanzchef Yuki Mori zeigt in magisch-realistischen Bildern, was passiert, wenn ein Mensch einfach aus seinem Leben verschwindet. Inspiriert von den Grenzgängern aus Haruki Murakamis Romanen, begibt er sich auf eine existentielle Suche nach einem Leben auf der anderen Seite der Wirklichkeit.
Freunde der Kunst
„sama:zama“: Für den zweiten Teil des Abend hat Yuki Mori den Gastchoreographen Shumpei Nemoto eingeladen. Seine Choreographien waren u.a. in Tokio, Ludwigshafen und München zu sehen.
Der Titel des Stückes stammt aus dem Japanischen und ist vieldeutig zu interpretieren. Die beiden Worte „sama“ und „zama“ fassen den Gegensatz zwischen einem subjektiv empfundenen Zustand und einem – objektiv vorhandenen – Raum zusammen.
Nemoto lotet in seiner hintergründigen Studie die Bedeutung der Wahrnehmung von räumlichen und emotionalen Zuständen aus.
ClaraFischer@theaterregensburg.de


Zwei Choreographen. Ein Abend. Zwei Welten; (c) Juliane Zitzlsperger

