1899, an der Schwelle zu dem Jahrhundert, in dem der Mensch tatsächlich zum Mond fliegen sollte, feierte Paul Linckes Operette in Berlin ihre Uraufführung.
Mechaniker Steppke und seine zwei Freunde Lämmermeier und Pannecke sind ganz versessen auf eine Reise zum Mond und haben zu diesem Zweck einen besonderen Ballon konstruiert, der sie dorthin bringen soll. Nur haben sie ihre Rechnung ohne ihre Zimmerwirtin gemacht, die sich beim Abflug an der Gondel festklammert und so mit von der Partie ist.
Theater in Regensburg
Der Mond stellt sich als eine Art Vergnügungspark dar, in dem sich allerlei amouröse Verstrickungen zwischen Mondbewohnern und Erdlingen entwickeln. Doch schließlich dämmert den Mondreisenden, dass es dort oben auch nicht anders zugeht als bei ihnen zu Hause...
Linckes (1866-1946) Operettendauerbrenner lebt von seinem Berliner Witz und unsterblichen Melodien wie „Schlösser, die im Monde liegen”, „Schenk mir doch ein kleines Stückchen Liebe“, dem „Glühwürmchen-Idyll“ und nicht zuletzt der „Berliner Luft“.
Freunde der Kunst
Thomas Enzinger und Toto, das Regieteam der „Csárdásfürstin“ in der letzten Spielzeit, werden Paul Linckes Operette in Szene setzen.
ClaraFischer@theaterregensburg.de


Linckes Operettendauerbrenner lebt von seinem Berliner Witz und unsterblichen Melodien; (c) Ludwig Olah

