Gesellschaft Freunde der Künste

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von Tennessee Williams

Theater in Regendburg: Die Katze auf dem heißen Blechdach - zeigt die Familie als einen Ort der verdrängten Gefühle

Der wohlhabende Plantagenbesitzer Pollitt, genannt „Big Daddy“, hat Geburtstag und die ganze Familie hat sich eingefunden, um mit ihm zu feiern.

Big Daddy weiß nicht, dass er als unheilbar krank aus der Klinik entlassen wurde und dass hinter seinem Rücken bereits der Kampf um das Erbe beginnt. Während sich Sohn Gooper mit Schwiegertochter Mae und den fünf Enkelkindern aktiv darauf vorbereitet, die Plantage zu übernehmen, hält sich sein Lieblingssohn Brick, ein ehemaliger Football-Star, aus allem heraus und verschanzt sich hinter seinem Alkoholismus.

Theater in Regensburg

Bricks Ehefrau Maggie, die weder ihren Mann noch das Erbe verlieren will, kämpft mit allen Mitteln gegen das Ende ihrer Ehe. Seit dem Selbstmord seines engsten Freundes Skipper hält Brick die Beziehung mit seiner Frau zwar nach außen hin aufrecht, doch die Kinderlosigkeit des Paares zeigt dem Rest der Familie deutlich, dass etwas nicht stimmen kann zwischen den Beiden. In der drückend heißen Sommernacht kommt es zwischen Big Daddy und Brick endlich zu der entscheidenden Auseinandersetzung. Die gut gehüteten Geheimnisse lassen sich nicht länger verbergen, die Konflikte brechen auf und eskalieren.

Tennessee Williams zeigt die Familie als einen Ort der verdrängten Gefühle, der Schuldzuweisungen und gegenseitigen Verletzungen und macht sie mitten in den 50er Jahren zu einem Theaterschauplatz von antiker Größe.

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„Der Vogel, den ich im Netz dieses Stückes fangen möchte, ist nicht die Lösung eines psychologischen Problems des Einzelnen. Ich möchte den Wahrheitsgehalt von Erlebnissen innerhalb einer Gruppe von Menschen darstellen, jenes  ackernde, umwölkte, schwer zu fassende, aber  eberhaft mit Spannung geladene Zusammenspiel lebendiger Wesen in der Gewitterwolke einer gemeinsamen Krise.“ (Tennessee Williams).

presse(at)theaterregensburg.de