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Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Theater in Münster: Darf mein Kind Adolf heißen? Pariser Kultkomödie Der Vorname am Wolfgang Borchert Theater

Am Donnerstag, 19. Dezember [Premiere A] und am Samstag, 21. Dezember 2013 [Premiere B], jeweils um 20 Uhr, bringt Münsters Wolfgang Borchert Theater das Pariser Kultstück DER VORNAME von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière erstmals auf die Bühne. Eine Komödie über exzentrische Vornamen und die Frage: Darf mein Kind wie Hitler heißen?

Theater in Münster

Paris, in einem schicken Appartement, das Essen dampft schon in den Töpfen: Es sollte ein gemütlicher Abend unter Freunden werden. Literaturprofessor Pierre und seine Frau Elisabeth haben Elisabeths Bruder Vincent und dessen schwangere Freundin Anna zum Essen eingeladen. Zu Gast ist auch Elisabeths Jugendfreund Claude.

Freunde der Kunst

Vincent, der Sticheleien und Seitenhiebe liebt, verkündet plötzlich stolz, daß Anna und er schon einen Namen für das ungeborene Kind hätten: Adolphe. Natürlich mit „phe“— nach dem Romanhelden Benjamin Constants.

Darf mein Kind Adolf heißen?

Es entbrennt eine hitzige Diskussion über die Bedeutung von Vornamen — ein Wortgefecht mit Essensschlacht entflammt.  Keiner der Anwesenden bleibt verschont, jeder kriegt sein Fett weg.

Mit DER VORNAME (Le Prénom) wagten sich die beiden erfolgreichen Drehbuchautoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière 2010 erstmalig an ein Theaterstück. Die Pariser Uraufführung wurde in der Spielzeit 2010/11 über Nacht zum Kult. Presse und Publikum waren unisono begeistert. Auch der gleichnamige Kinofilm war ein voller Erfolg.

Derzeit wird die französische Gesellschaftskomödie in 15 Ländern gespielt. Allein im deutschsprachigen Raum ist sie in 30 Theatern zu sehen. Auch in Münster ist die Nachfrage bereits groß: die Dezember-Vorstellungen sind bereits ausverkauft, Karten für Januar sind noch zu haben. Es inszeniert Kathrin Sievers, die nach DER GOTT DES GEMETZELS und FRAU MÜLLER MUSS WEG erneut ein Gespür für verzwickte zwischenmenschliche Beziehungen und scharfzüngige Dialoge beweist.

 presse@wolfgang-borchert-theater.de