Gesellschaft Freunde der Künste

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BeMe Theatre

Theater in München: Possible Worlds von John Mighton - eine Mischung aus Krimi, Science-Fiction und mathematischer Philosophie

BeMe Theatre präsentiert von 8. bis 26. Oktober 2013 im Einstein Kulturzentrum das Stück „Possible Worlds“ von John Mighton in englischer Sprache. Inszeniert wird das international erfolgreiche Stück von dem kanadischen Regisseur Mitchell Cushman. „Possible Worlds“ ist ein Stück über die Fragwürdigkeit individueller Wahrnehmung: Ist irgendetwas das, was es zu sein scheint? Existieren mehrere Welten parallel? Kann man in mehreren Realitäten gleichzeitig leben? Wie relativ ist die Wirklichkeit?

Possible Worlds ist eine Mischung aus Krimi, Science-Fiction und mathematischer Philosophie. In seinem Stück, das John Mighton 1990 verfasst hat, folgt er dem geheimnisvollen George Barber durch parallele Welten. Zu Beginn wird der Börsenmakler George tot aufgefunden. Sein Gehirn ist verschwunden. Zwei Detektive versuchen, diesen seltsamen Todesfall aufzuklären und stolpern über einige bizarre Figuren. Dann stirbt die Wissenschaftlerin Joyce und George taucht plötzlich wieder auf, als wäre nichts geschehen. Wer ist tot, und wer ist lebendig? Wer ist wer? Und wann?

Theater in München

John Mighton (Autor) ist Mathematiker, Buch- und Theaterautor, Philosoph und Gründer von JUMP Math, einem erfolgreichen Unterrichtsprogramm, das Kinder mit Mathematikproblemen unterstützt. Über seine Erfahrungen mit JUMP hat Mighton ein das Buch „The Myth of Ability: Nurturing Mathematical Talent in Every Chil“ verfasst. An der University of Toronto ist er als außerordentlicher Professor für Mathematik tätig. An der McMaster University, Hamilton lehrte er außerdem Philosophie.

Mightons Theaterstücke „Scientific Americans“, „Possible Worlds“, „A Short History of Night“, „Body and Soul“, „The Little Years“ und „Half Life“ wurden an vielen Theatern in Kanada als auch in Europa, Japan und den USA aufgeführt. Für seine Stücke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Governor General’s Literary Award for Drama für „Possible Worlds“ und „A Short History of Night“ (1992), sowie 2005 für „Half Life“ sowie den Elinore & Lou Siminovitch Prize.

Freunde der Kunst

Mitchell Cushman (Regie) arbeitet als Regisseur, Theaterautor, Lehrer und ist sowohl Gründer als auch Intendant des Outside the March, einer aus Toronto stammenden Theatergruppe, die ortsbezogene Projekte entwickelt. Er wurde in London, UK geboren, verbrachte einen Großteil seines bisherigen Lebens aber in Kanada, wo er studierte und arbeitet. Als Regisseur wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Dora Award für Outstanding Production (Mr. Marmalade), dem Toronto Theatre Critics Awards für beste Regie und beste Inszenierung (Terminus), dem Ken McDougall Award, dem SummerWorks Prize for Production Award (Terminus) und dem SummerWorks Emerging Artist Award (Mr. Marmalade). Das NOW Magazine #3 kürte ihn zum Theaterkünstler des Jahres 2012.

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