Das Salzburger Operettentheater kehrt mit seiner sensationellen Neuinszenierung der „Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán zurück ans Deutsche Theater. Regisseurin Lucia Meschwitz inszenierte eine zündende Verbindung von ungarischem Feuer und Wiener Anmut, herzergreifend komisch und mit treffend gezeichneten Charakteren.
Die Inszenierung des Operettentheaters Salzburg wurde 2010 mit dem Theaterpreis der INTHEGA ausgezeichnet. Mit eleganten und bezaubernden Kostümen aus den Werkstätten des Salzburger Landestheaters, einem opulentem Bühnenbild sowie einer erstklassigen Besetzung und großem Orchester präsentiert das Operettentheater Salzburg diesen Klassiker ebenso humorvoll wie zeitgemäß und natürlich mit unvergesslichen Melodien wie „Machen wir’s den Schwalben nach“, „Das ist die Liebe, die dumme Liebe“, „Die Mädis, die Mädis vom Chantant“ und „Nimm Zigeuner deine Geige“.
„Die Csárdásfürstin“ handelt von Liebe und Standesdünkel, die das Paar vorerst voneinander trennen: Die gefeierte Varietésängerin Sylva Varescu wird vom Fürsten Edwin geliebt, doch seine Familie würde einer Ehe nie zustimmen. Durch ein Missverständnis beginnt Sylva an Edwins Gefühlen zu zweifeln. Bis das Paar sich endlich – mit väterlichem Einverständnis – in die Arme sinken kann, muss Edwins Freund Boni als Ersatz-Ehemann und Seelentröster herhalten, was beinahe sein eigenes Werben um die entzückende Komtesse Stasi gefährdet.
„Diese überzeugend, temperamentvoll und mit viel Komik dargebotene ,Csárdásfürstin‘ zeigt, dass die Operette keineswegs tot ist, sondern noch immer viel Spaß machen kann, wenn sie derart überzeugend und stimmig inszeniert wird.“ Echo
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