Riccardo, Gouverneur von Boston, wird von einer Verschwörung bedroht. Außerdem setzt er sein Leben durch die Liebe zu Amelia, der Frau seines engsten Vertrauten Renato, aufs Spiel. Als die Wahrsagerin Ulrica verbannt werden soll, will sich Riccardo selbst ein Bild von ihr machen. Inkognito, als Fischer verkleidet, lässt er sich von ihr die Zukunft vorhersagen. Ulrica erkennt in ihm einen Mächtigen, und ihre Prognose ist finster.
Renato, durch die Liebe zwischen Riccardo und seiner Frau verletzt, wird zum erbitterten Feind des Gouverneurs. Das Los bestimmt ihn zum Attentäter, der Maskenball wird zum Ort der Abrechnung.
Giuseppe Verdis „Maskenball" wurde 1859 in Rom aufgeführt. Der Weg zur Uraufführung war durch Eingriffe der Zensur erschwert und verleidete Verdi zwischenzeitlich ganz die Arbeit an dem Werk: Im Mittelpunkt sollte ursprünglich der schwedische König Gustav III. stehen, ein Königsmord auf offener Bühne schien den Behörden in Anbetracht des Attentats auf Napoleon III. in Neapel im Jahre 1849 zu gefährlich. So wurde die Handlung schlussendlich nach Boston verlegt und ein Gouverneur zum Protagonisten. In dieser „Maskierung" erlebte die Oper ihre Uraufführung.
Gelächter und Verzweiflung liegen in diesem unvergleichlich dichten Werk Giuseppe Verdis eng beieinander.
Premiere am 14. Januar 2012, Großes Haus
Weitere Vorstellungen am 16. und 27. Januar,
am 4. und 29. Februar, 9., 23. und 27. März
sowie am 15. (14 Uhr) und 29. April 2012
EIN MASKENBALL
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Dichtung nach Eugène Scribes Drama "Gustav III. ou le bal masqué"
von Antonio Somma
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Andreas Hotz
Inszenierung Tatjana Gürbaca
Bühne und Kostüme Marc Weeger - Silke Willrett
Dramaturgie Carsten Jenß
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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