Hans hat nichts. Fast nichts. Bis auf diesen Kater. Seine beiden Brüder haben nach dem Tod des Vaters zumindest die Mühle und den Esel geerbt und können jetzt den lieben langen Tag mahlen und durch das Land reiten. Aber was soll Hans aus einem Kater machen, außer einen warmen Fellhut? Der Kater allerdings kennt eine nicht ganz uneigennützige Antwort hierauf: Ließe Hans ihm ein Paar rote Stiefel anfertigen und ihn in die Welt hinausziehen, würde er schon für das Glück seines Herrchens sorgen.
Theater in Mainz
Ein paar Rebhühner, eingeschüchterte Dorfbewohner und eine gehörige Portion Mut im Angesicht des bösen Zauberers sollen sein Schlüssel zum Erfolg sein. Und tatsächlich: Gewitzt und bauernschlau schafft es der nun gestiefelte Kater, Hans zu einem vermeintlichen Grafen zu befördern, ihm zu einem prachtvollen Schloss und einer nicht minder prachtvollen Prinzessin zu verhelfen und ihn schlussendlich sogar zum König krönen zu lassen.
Freunde der Kunst
Nicht erst seit den Brüdern Grimm, sondern schon seit über 300 Jahren fasziniert die Geschichte vom gewieften Kater in zahlreichen Versionen und Sprachen Menschen auf der ganzen Welt. Erwachsenwerden, in die Welt hinausziehen, sein eigenes Glück selbst in der Hand haben und die Möglichkeit, aus Nichts Alles zu machen, sind wohl Sehnsüchte, die schon immer weltumspannend waren.
Premiere am 21.11.2013
info(at)staatstheater-mainz.de


Gewitzt und bauernschlau schafft es der nun gestiefelte Kater, Hans zu einem vermeintlichen Grafen zu befördern; (c) Staatstheater Mainz